Pallade Veneta - Nach Angriff auf Konzertsaal: Putin telefoniert mit Präsidenten Tadschikistans

Nach Angriff auf Konzertsaal: Putin telefoniert mit Präsidenten Tadschikistans


Nach Angriff auf Konzertsaal: Putin telefoniert mit Präsidenten Tadschikistans

Nach dem Angriff auf einen Konzertsaal bei Moskau mit mehr als 130 Toten haben der russische Staatschef Wladimir Putin und Tadschikistans Präsident Emomali Rachmon eine verstärkte Zusammenarbeit in der Bekämpfung des Terrorismus vereinbart. Beide Länder würden ihre bereits "enge" Kooperation im Anti-Terrorkampf "intensivieren", teilte der Kreml nach dem Gespräch am Sonntag mit.

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Zuvor hatten russische Medien wie auch ein Abgeordneter berichtet, dass manche der nach dem Angriff festgenommenen Verdächtigen aus Tadschikistan stammten. Das Innenministerium in Moskau teilte lediglich mit, alle vier Angreifer seien "ausländische Staatsbürger", ohne konkrete Angaben zur Nationalität der Verdächtigen zu machen.

Rachmon verurteilte nach Angaben seines Pressestabs in dem Telefonat mit Putin entschieden "das grausame Attentat" auf den Konzertsaal. Zugleich betonte er, dass "die Terroristen weder Nationalität noch Vaterland noch Religion" hätten, wie es weiter hieß. Rachmon habe "in diesem Moment der nationalen Trauer in Russland (..) die Solidarität aller tadschikischen Bürger mit dem russischen Volk unterstrichen".

Der Kreml hatte am Samstag die Festnahme von elf Verdächtigen bekanntgegeben. Darunter sollen die vier Angreifer sein, die in der Konzerthalle geschossen und Feuer gelegt hatten. Mindestens 133 Menschen kamen dabei ums Leben. Die vier Angreifer seien in der an die Ukraine und an Belarus grenzenden Region Brjansk festgenommen worden, gab das russische Ermittlungskomitee bekannt.

Zu dem Angriff vom Freitag hatte sich bereits kurz danach die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) bekannt. Die russischen Behörden gingen jedoch nicht auf dieses Bekenntnis ein. Vielmehr stellte Putin in einer Fernsehansprache eine Verbindung der mutmaßlichen Täter zur Ukraine her. Die Regierung in Kiew wies jegliche Verwicklung in den Angriff zurück.

U.Paccione--PV

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