Pallade Veneta - Kiews Bürgermeister Klitschko warnt vor weiteren russischen Angriffen

Kiews Bürgermeister Klitschko warnt vor weiteren russischen Angriffen


Kiews Bürgermeister Klitschko warnt vor weiteren russischen Angriffen
Kiews Bürgermeister Klitschko warnt vor weiteren russischen Angriffen / Foto: Sergei SUPINSKY - AFP

Kiews Bürgermeister Vitali Klitschko hat vor erneuten russischen Angriffen auf die ukrainische Hauptstadt gewarnt. "Kiew war ein Ziel und bleibt ein Ziel für (Russlands Präsident Wladimir) Putin, weil die Hauptstadt das Herz des Landes ist", sagte Klitschko der "Bild am Sonntag". "Wir wissen das und wir sind viel besser vorbereitet als vor zwei Jahren für mögliche neue Angriffe."

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Es müssten immer alle Szenarien einkalkuliert werden, fuhr Klitschko fort. "Wenn Putin eine solche Entscheidung trifft, dann wird es eine blutige Entscheidung."

Vor rund zwei Jahren war der Versuch der russischen Truppen gescheitert, Kiew einzukesseln und die ukrainische Hauptstadt einzunehmen. Am 31. März 2022 hatte sich die russische Armee aus der Stadt Butscha nördlich von Kiew zurückgezogen. Zwei Tage später war das Massaker von Butscha bekannt geworden. Nach ukrainischen Angaben wurden hunderte Leichen gefunden. Kiew wirft Moskau Kriegsverbrechen vor; Moskau streitet ab, für die Gräueltaten verantwortlich zu sein.

Klitschko kritisierte unterdessen SPD-Fraktionschef Rolf Mützenich scharf für seine Aussagen zu einem "Einfrieren" des Krieges. "Es ist eine falsche Einstellung, stattdessen brauchen wir mehr Unterstützung. Wir werden keine Gebiete an Russland abgeben. Das kann kein Kompromiss sein", sagte Klitschko der "Bild am Sonntag". Mützenich hatte ein Einfrieren des Krieges Mitte des Monats ins Gespräch gebracht und damit heftige Kritik ausgelöst.

Klitschko forderte zudem die weitere Lieferung von Luftabwehr-Systemen. "Die Raketen-Angriffe nehmen weiter zu, wir brauchen dringend weitere Patriot-Raketen und weitere Möglichkeiten, die Menschen zu schützen."

J.Lubrano--PV

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