Pallade Veneta - Kennedy-Familie unterstützt Bidens erneute Präsidentschaftskandidatur

Kennedy-Familie unterstützt Bidens erneute Präsidentschaftskandidatur


Kennedy-Familie unterstützt Bidens erneute Präsidentschaftskandidatur
Kennedy-Familie unterstützt Bidens erneute Präsidentschaftskandidatur / Foto: CHIP SOMODEVILLA - GETTY IMAGES NORTH AMERICA/AFP/Archiv

Die legendäre Kennedy-Familie unterstützt US-Präsident Joe Biden in seiner Kandidatur für eine zweite Amtszeit. 15 Mitglieder der Familie wollten Biden bei einem für Donnerstag geplanten Wahlkampfbesuch in Philadelphia im US-Bundesstaat Pennsylvania ihre Unterstützung öffentlich aussprechen. Dies ist auch deshalb von Relevanz, da ein anderes Familienmitglied, Robert F. Kennedy Jr., als unabhängiger Kandidat bei der Wahl im November gegen Biden antreten will.

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Eine Wahlkampfkundgebung Bidens in Philadelphia sollte von der Menschenrechtsaktivistin Kerry Kennedy, einer Nichte des 1963 ermordeten Präsidenten John F. Kennedy, eingeleitet werden. Kerry Kennedy ist die Tochter des früheren Justizministers und Präsidentschaftskandidaten Robert F. Kennedy, der 1968 ebenfalls bei einem Attentat erschossen worden war.

Und Kerry Kennedy ist die Schwester von Robert F. Kennedy Jr., der gegen Biden kandidieren will. Präsentieren wollte sie den 81-jährigen Amtsinhaber bei der Veranstaltung in Philadelphia als "Streiter für all die Rechte und Freiheiten, für die mein Vater und meine Onkel eingestanden sind", wie aus vorab veröffentlichten Redeauszügen hervorging.

"Ich kann mit gut vorstellen, wie entsetzt mein Vater über die ungeheuerlichen Lügen und das ungeheuerliche Verhalten von Donald Trump wäre", erklärte Kerry Kennedy auch. Bidens republikanischer Amtsvorgänger Trump will bei der Wahl am 5. November erneut gegen den Demokraten Biden antreten.

Bei einer weiteren Veranstaltung in Philadelphia sollte Biden am Donnerstag von Joe Kennedy III. präsentiert werden, einem Neffen von Robert F. Kennedy. Joe Kennedy III. ist Bidens Sondergesandter für Wirtschaftsfragen in Nordirland. Auch sollten Kennedy-Familienmitglieder in Philadelphia von Tür zu Tür gehen, um für Biden zu werben.

Der Präsidentschaftsanwärter Robert F. Kennedy Jr. reagierte demonstrativ gelassen auf die Biden-Beihilfe seiner Verwandtschaft. "Ich freue mich, dass sie politisch aktiv sind - das ist eine Familientradition", schrieb er im Onlinedienst X. Er fügte hinzu: "Wir sind geteilt in unseren Meinungen, aber vereint in unserer Liebe füreinander."

Robert F. Kennedy Jr., ein Anwalt für Umweltrecht, ist im Präsidentschaftsrennen ein Außenseiter, kommt aber in manchen Umfragen auf über zehn Prozent. Im Biden-Lager gibt es deshalb die Sorge, dass er dem Präsidenten wichtige Stimmen wegnehmen könnte.

Allerdings ist Kennedy auch ein Verbreiter von Verschwörungsmythen, womit er viele Wähler der Mitte abschrecken könnte. Er hat etwa behauptet, dass Impfungen zu Autismus führen, WLAN Krebs verursacht und Chemikalien in der Umwelt Kinder zu Transgendern machen. Auch hat er den Sturm fanatischer Trump-Anhänger auf den Kongresssitz in Washington im Januar 2021 heruntergespielt.

J.Lubrano--PV

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