Pallade Veneta - Mehrere Tote bei Explosionen in einem Vertriebenenlager in der DR Kongo

Mehrere Tote bei Explosionen in einem Vertriebenenlager in der DR Kongo


Mehrere Tote bei Explosionen in einem  Vertriebenenlager in der DR Kongo
Mehrere Tote bei Explosionen in einem Vertriebenenlager in der DR Kongo / Foto: ALEXIS HUGUET - AFP/Archiv

In der Demokratischen Republik Kongo sind mehrere Menschen bei Explosionen in einem Vertriebenenlager im Osten des Landes getötet worden. Nach Angaben von Augenzeugen fielen am Freitag "Bomben" auf Hütten nahe der Stadt Goma, in denen Vertriebene untergebracht waren. Der Ursprung der Explosionen war zunächst nicht eindeutig geklärt. In der Region bekämpfen sich seit Monaten Regierungseinheiten und Rebellen der Bewegung 23. März (M23).

Textgröße ändern:

"Ich habe neun Leichen gesehen, die vor mir lagen", darunter mehrere Kinder, sagte Dédesi Mitima, Vorsteher des Viertels Lac Vert der Nachrichtenagentur AFP. Aus Krankenhauskreisen hieß es, es seien 32 Verletzte und vier Leichen entgegengenommen worden. Ein Vertreter der "Sicherheitspolizei" in den Vertriebenenlagern der Region sprach von zehn Toten.

Zeugenaussagen zufolge hatten die in der Nähe des Lagers stationierten Regierungstruppen die Rebellen auf weiter westlich gelegenen Hügeln seit dem frühen Morgen bombardiert. Einem zivilgesellschaftlichen Vertreter vor Ort zufolge "schlug die M23 mit wahlloser Bombardierung zurück".

Regierungssprecher Patrick Muyaya beschuldigte "die ruandische Armee und ihre terroristischen Unterstützer der M23" im Onlinedienst X, für den Anschlag verantwortlich zu sein. "Horror in seiner schlimmsten Form! Eine Bombe auf Zivilisten, Tote, Kinder! Ein weiteres Kriegsverbrechen", schrieb Muyaya.

Goma liegt in der Provinz Nord-Kivu an der Grenze zu Ruanda, wo die Kämpfe zwischen der M23 und den Regierungstruppen seit Monaten andauern. Nach Angaben Kinshasas, der Vereinten Nationen und westlicher Staaten unterstützt das Nachbarland Ruanda die M23, was die Regierung bestreitet.

Die Hütten befanden sich an einer Straße, die die Provinzhauptstadt Goma mit der rund 20 Kilometer entfernten, strategisch wichtigen Stadt Sake verbindet. Die Kämpfe um Sake eskalierten Anfang Februar.

Der an Bodenschätzen reiche Osten der DR Kongo ist seit den Kriegen der 1990er Jahren in der Region von Gewalt geprägt. Ende 2021 flammten die Konflikte wieder auf, als die m23-Rebellen begannen, weite Teile des Landes zu erobern.

Nach Schätzungen der Vereinten Nationen waren Ende 2023 fast sieben Millionen Menschen in der DR Kongo auf der Flucht, davon allein 2,5 Millionen in der Provinz Nord-Kivu.

D.Vanacore--PV

Empfohlen

Nach nur einer Woche: Trump legt Pressesprecherin Zacharia Rücktritt nahe

US-Präsident Donald Trump hat seiner neuen Pressesprecherin Katie Zacharia nach nur einer Woche den Rücktritt nahegelegt. Trump sagte am Freitag vor Journalisten in Washington, er habe Zacharia geraten, ihren Verbleib auf dem Posten zu "überdenken", weil es womöglich nicht die richtige Aufgabe für sie sei. Die Juristin war wegen Falschangaben zu ihrem Lebenslauf unter Druck geraten.

Aussagen zu Israel: Streit in Berliner Linken wegen Abgeordneter Emde eskaliert

Während der rot-grün-roten Sondierungen in Berlin ist innerhalb der Linkspartei ein Streit um die Abgeordnete Vanessa Emde wegen ihrer Aussagen zu Israel eskaliert. Nach der Veröffentlichung eines Videos, in dem Emde zum wiederholten Mal das Existenzrecht Israels in Frage stellte, gingen Partei- und Fraktionsspitze am Freitag deutlich auf Abstand zu der Abgeordneten. Nach gemeinsamer Einschätzung sei eine gemeinsame Arbeitsgrundlage mit Emde "nicht gegeben", erklärte der Fraktionsvorsitzende der Linken im Abgeordnetenhaus, Tobias Schulze.

Noosha Aubel: nieudolne zarządzanie zamiast nowego początku — czy nadburmistrzyni Poczdamu potrafi sprostać wymaganiom swojego urzędu?

Noosha Aubel (50 lat, bezpartyjna) obiecywała Poczdamowi nowy początek po tym, jak mieszkańcy odwołali z urzędu jej poprzednika, Mike’a Schuberta (53 lata, SPD — Socjaldemokratyczna Partia Niemiec). Niemal rok po objęciu przez Aubel stanowiska z tymi zapowiedziami zderzają się skandal dotyczący opieki nad małym dzieckiem z wieloma ciężkimi niepełnosprawnościami, który stał się świadectwem moralnego ubóstwa Poczdamu, stolicy Brandenburgii, a zwłaszcza samej Nooshy Aubel, zrujnowane drogi, blokada wydatków budżetowych oraz zaostrzający się kryzys przywództwa. Tymczasem sprawowany przez nią urząd zapewnia bardzo wysokie wynagrodzenie: Aubel inkasuje obecnie 143 056 euro rocznej pensji zasadniczej. Po zapowiedzianej podwyżce ma to być nawet 169 006,44 euro rocznie — kwota, którą będą musieli sfinansować mieszkańcy.Pojawia się zatem niewygodne, lecz uzasadnione pytanie: czy Noosha Aubel w ogóle potrafi sprostać gospodarczym, organizacyjnym i politycznym wymaganiom związanym z kierowaniem stolicą kraju związkowego?

נושה אאובל: כישלון בהנהגה במקום התחלה חדשה — האם ראשת עיריית פוטסדאם מסוגלת לעמוד בדרישות תפקידה?

שוברט (53, מהמפלגה הסוציאל־דמוקרטית של גרמניה, SPD). כמעט שנה לאחר כניסתה לתפקיד, אל מול ההבטחה הזאת ניצבים שערורייה הנוגעת למסגרת הטיפול בפעוט עם מוגבלויות קשות מרובות — שהפכה לתעודת עניות מוסרית לפוטסדאם, בירת מדינת ברנדנבורג, ובייחוד לנושה אאובל — כבישים מתפוררים, הקפאת הוצאות תקציביות ומשבר הנהגה שהלך והחריף. בה בעת, המשרה שבה היא מכהנת מתוגמלת ביד רחבה: אאובל מקבלת כיום שכר יסוד שנתי של 143,056 אירו. בעקבות עדכון שכר שעליו הוכרז, הסכום צפוי אף לעלות ל־169,006.44 אירו בשנה, במימון התושבים.   מכאן עולה שאלה לא נוחה, אך מוצדקת: האם נושה אאובל מסוגלת בכלל לעמוד בדרישות הכלכליות, הארגוניות והפוליטיות הכרוכות בניהולה

Textgröße ändern: