Pallade Veneta - Prozess um rechtsextreme Anschlagsplanung in Frankfurt am Main begonnen

Prozess um rechtsextreme Anschlagsplanung in Frankfurt am Main begonnen


Prozess um rechtsextreme Anschlagsplanung in Frankfurt am Main begonnen
Prozess um rechtsextreme Anschlagsplanung in Frankfurt am Main begonnen / Foto: John MACDOUGALL - AFP/Archiv

Vor dem Landgericht Frankfurt am Main hat am Dienstag ein Prozess um die Planung eines rechtsextremistischen Anschlags begonnen. Angeklagt ist ein 27-Jähriger wegen der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat. Bis zum April 2023 soll er den Sturz der demokratischen Grundordnung in Deutschland geplant und vorbereitet haben. Bis Ende Juni sind noch acht weitere Verhandlungstermine angesetzt.

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Für einen nicht näher bestimmten sogenannten Tag X soll er geplant haben, ihm unliebsame Gruppen mit Waffengewalt zu bekämpfen. Ziel des Anschlags sollten Muslime, Juden, Grünen-Politiker und Menschen aus der LGBTQ-Bewegung werden.

Laut Anklage beschaffte sich der 27-Jährige aus stillgelegten Munitionslagern der Wehrmacht illegal mehrere Schusswaffen und teils funktionsfähige Sprengkörper. Diese legte er in eigenen Waffenlagern an verschiedenen Orten ab.

Bei einer Durchsuchung wurden neben diversen NS-Devotionalien unter anderem eine Maschinenpistole, eine US-Fliegerbombe und eine Splitterbombe gefunden. Die Splitterbombe musste noch vor Ort in einem Wohngebiet gesprengt werden, weil sie nicht gesichert werden konnte.

Z.Ottaviano--PV

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