Pallade Veneta - Scholz bekräftigt deutsche Unterstützung der Republik Moldau

Scholz bekräftigt deutsche Unterstützung der Republik Moldau


Scholz bekräftigt deutsche Unterstützung der Republik Moldau
Scholz bekräftigt deutsche Unterstützung der Republik Moldau / Foto: MICHELE TANTUSSI - AFP

Vor dem Hintergrund des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine hat Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) die Unterstützung Deutschlands für die Republik Moldau bekräftigt. "Deutschland steht weiter eng an Ihrer Seite", sagte Scholz am Freitag bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit der moldauischen Präsidentin Maia Sandu in Berlin. Moldau habe immer wieder seine Widerstandsfähigkeit unter Beweis gestellt, sagte Scholz mit Verweis auf "Versuche Russlands und prorussische Akteure in ihrem Land, eine Destabilisierung Moldaus zu erreichen".

Textgröße ändern:

Moldau erhielt im Juni 2022 den Status eines EU-Beitrittskandidaten. Bei einem Gipfel im Dezember 2023 gaben die EU-Staats- und Regierungschefs dann grünes Licht für den Start der Beitrittsverhandlungen. "Die EU-Erweiterung liegt im strategischen Interesse der ganzen Union, von Deutschland und von Moldau", betonte Scholz.

Sandu dankte für die Unterstützung der Bundesregierung und betonte, Deutschland sei ein "Schlüsselpartner bei Moldaus Weg zu Stabilität, Demokratie und Wohlstand". Die von Deutschland, Frankreich und Rumänien kurz nach dem russischen Angriff auf die Ukraine initiierte Unterstützungsplattform für Moldau habe ihrem Land "geholfen, die Stabilität zu wahren, ukrainische Geflüchtete zu unterstützen, uns der Energieerpressung Russlands zu entziehen und wichtige wirtschaftliche und soziale Reformen auf den Weg zu bringen".

Die Plattform entwickele sich derzeit zu einer Partnerschaftsplattform, die Zusammenarbeit erstrecke sich inzwischen über Sicherheitsthemen hinaus. Inzwischen seien viele deutsche Unternehmen in Moldau aktiv.

Mit Blick auf den "zukünftigen Wiederaufbau der Ukraine" stehe Moldau "bereit als strategischer Hub", betonte Sandu. Moldau baue seine Infrastruktur aus, baue Brücken, Straßen, Schienen, um in der Zukunft den Transit ukrainischer Güter zu erleichtern.

D.Vanacore--PV

Empfohlen

UN-Sicherheitsrat verurteilt "eskalierende" Huthi-Angriffe auf Saudi-Arabien

Der UN-Sicherheitsrat hat die zunehmenden Angriffe der pro-iranischen Huthi-Miliz im Jemen gegen Saudi-Arabien scharf verurteilt. Die 15 Mitgliedstaaten des wichtigsten Gremiums der Vereinten Nationen sprachen am Donnerstag in einer gemeinsamen Erklärung unter anderem von "rücksichtslosen Angriffen" auf den Flughafen von Saudi-Arabiens Hauptstadt Riad.

Linke ruft wegen Reform zu Beantragung von Pflegegrad noch in diesem Jahr auf

Die Linke im Bundestag fordert angesichts der Pflegereform Betroffene und Angehörige auf, noch in diesem Jahr einen Pflegegrad zu beantragen. "Wir rufen alle Betroffenen dazu auf, diese letzte Möglichkeit vor der Verschärfung der Pflegeregeln zu nutzen", sagte Linken-Fraktionschefin Heidi Reichinnek am Freitag der Nachrichtenagentur AFP. "Wer bis Ende des Jahres noch seinen Pflegegrad beantragt, wird noch nach der alten Regelung eingruppiert - und behält diesen Pflegegrad auch noch nach der Reform."

Staats- und Regierungschefs der EU beraten über Unterstützung der Ukraine

Am zweiten Tag ihres Gipfeltreffens beraten die Staats- und Regierungschefs der EU am Freitag über die weitere Unterstützung der Ukraine (10.00 Uhr). Dazu ist auch ein Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj angesetzt. Selenskyj reiste bereits am Donnerstag für bilaterale Gespräche nach Brüssel.

Bundesrat wählt neuen Vorsitz und berät über Steuerreform und frühe Bildung

Der Bundesrat wählt in seiner Sitzung am Freitag turnusgemäß für ein Jahr ein neues Präsidium (ab 09.30 Uhr). Neuer Präsident der Länderkammer soll der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) werden, der Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD) ablöst. Die Besetzung folgt klaren Regeln.

Textgröße ändern: