Pallade Veneta - Belgien gewährt Ecuadors Ex-Staatschef Correa Asyl

Belgien gewährt Ecuadors Ex-Staatschef Correa Asyl


Belgien gewährt Ecuadors Ex-Staatschef Correa Asyl
Belgien gewährt Ecuadors Ex-Staatschef Correa Asyl / Foto: ALFREDO ESTRELLA - AFP/Archiv

Belgien hat Ecuadors ehemaligem Präsidenten Rafael Correa Asyl gewährt. Ihm sei der Flüchtlingsstatus zuerkannt worden, teilte Correa am Freitag der Nachrichtenagentur AFP mit und bestätigte damit eine Meldung der spanischen Nachrichtenagentur EFE. Der 59-Jährige war wegen Korruption in seiner Heimat zu acht Jahren Haft verurteilt worden. Allerdings lebt er seit 2017 in Belgien.

Textgröße ändern:

Eine Bescheinigung des Generalkommissariats für Flüchtlinge und Staatenlose vom 15. April, die von der AFP eingesehen werden konnte, bestätigt seinen Status. Die ecuadorianische Justiz hatte zuvor bekanntgegeben, dass sie ein Auslieferungsverfahren eingeleitet hat.

Correa war schuldig befunden worden, seinen Wahlkampf im Jahr 2013 mit Bestechungsgeldern finanziert zu haben. Laut Staatsanwaltschaft soll er im Gegenzug für öffentliche Aufträge acht Millionen Dollar (6,8 Millionen Euro) vom brasilianischen Baukonzern Odebrecht und mehreren anderen Unternehmen erhalten haben. Das Urteil wurde im September 2020 von der ecuadorianischen Justiz in letzter Instanz bestätigt. Damit beendete sie endgültig Correas Pläne für ein politisches Comeback in seiner Heimat.

Der frühere Staatschef bezeichnet die Vorwürfe als politisch motiviert. Correa war von 2007 bis 2017 Präsident. Belgien, wo er seither lebt, ist das Geburtsland seiner Frau.

I.Saccomanno--PV

Empfohlen

Angriffe auf Umspannwerke: Amprion-Chef will für Unternehmen mehr Befugnisse

Angesichts von Angriffen auf das Stromnetz in Deutschland hat der Chef des Netzbetreibers Amprion, Christoph Müller, die Lockerung mehrerer Vorschriften gefordert, damit Unternehmen sich besser schützen können. So sollte der Bund Drohnenüberflüge erlauben - "Drohnen sind eine Chance, die wir derzeit nur in sehr speziellen Fällen nutzen dürfen", sagte Müller der "Rheinischen Post" vom Samstag. Drohnen könnten regelmäßig Leitungen abfliegen und überwachen - "das dürfen wir bislang nicht".

CDU im Saarland wählt Landeschef Toscani als Spitzenkandidat für Landtagswahl

Die CDU im Saarland hat ihren Landesvorsitzenden Stephan Toscani zum Spitzenkandidaten für die Landtagswahl im kommenden April gewählt. Bei einer Landesvertreterversammlung in Eppelborn bekam der 59-Jährige nach Parteiangaben am Freitagabend 91,3 Prozent der Stimmen. Toscani ist seit 2022 CDU-Landes- und Fraktionsvorsitzender im Saarland. Er ist damit Oppositionsführer im Landtag.

US-Gesandte Kushner und Witkoff am Wochenende mit Ukraine-Vorschlag in Moskau und Kiew

US-Präsident Donald Trump hat einen neuen diplomatischen Vorstoß zur Beendigung des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine angekündigt. Seine Gesandten Jared Kushner und Steve Witkoff würden mit einem Vorschlag "zur Beendigung des Kriegs" am Wochenende Moskau und Kiew besuchen, teilte Trump am Freitag mit. Der US-Präsident zeigte sich zudem sicher, dass Russland nach deutschen Vorwürfen wegen des versuchten Drohnen-Anschlags am Flughafen Leipzig/Halle die Nato nicht angreifen werde.

Trump: Putin will Nato nicht angreifen - Gesandte mit Ukraine-Plan unterwegs

US-Präsident Donald Trump hält nach den deutschen Vorwürfen gegen Russland wegen des versuchten Drohnen-Anschlags am Flughafen Leipzig an seiner Einschätzung fest, dass Kreml-Chef Wladimir Putin keinen Angriff auf Nato-Gebiet plant. "Ich spreche mit ihm. Ich kenne ihn sehr gut. Putin will kein Nato-Gebiet angreifen", sagte Trump am Freitag im Weißen Haus auf die Frage eines AFP-Reporters.

Textgröße ändern: