Pallade Veneta - Putin: "Ernste Konsequenzen" bei Einsatz westlicher Waffen gegen Ziele in Russland

Putin: "Ernste Konsequenzen" bei Einsatz westlicher Waffen gegen Ziele in Russland


Putin: "Ernste Konsequenzen" bei Einsatz westlicher Waffen gegen Ziele in Russland
Putin: "Ernste Konsequenzen" bei Einsatz westlicher Waffen gegen Ziele in Russland / Foto: Mikhail METZEL - POOL/AFP

Der russische Präsident Wladimir Putin hat mit ernsten Konsequenzen gedroht, sollte der Westen der Ukraine grünes Licht für den Einsatz seiner Waffen gegen Ziele in Russland geben. "Diese ständige Eskalation kann zu ernsten Konsequenzen führen", sagte Putin am Dienstag bei einem Besuch in Usbekistan vor Journalisten. Besonders die kleinen Staaten Europas "sollten sich bewusst machen, womit sie da spielen", warnte er.

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Die Verantwortlichen sollten sich in Erinnerung rufen, dass viele Staaten in Europa nur über kleine, dicht besiedelte Gebiete verfügten. "Dieser Faktor, den sie im Hinterkopf behalten sollten, bevor sie über einen Angriff auf russisches Gebiet sprechen, ist eine ernste Sache."

Auch wenn Kiew die Angriffe ausführen würde, läge die Verantwortung dafür bei den westlichen Waffenlieferanten, betonte Putin. "Sie wollen einen globalen Konflikt."

Die Ukraine drängt darauf, westliche Waffen gegen Ziele auf russischen Gebiet einsetzen zu können. Die Bundesregierung schließt dies aus, weil sie eine Eskalation vermeiden will. Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg hatten hingegen erklärt, wegen der roten Linien mancher Nato-Länder seien "den Ukrainern die Hände gebunden".

Desweiteren erklärte Putin, es befänden sich bereits westliche Militärausbilder in der Ukraine, die sich als Söldner ausgäben. Es gebe in der Ukraine "Söldner, die in Wirklichkeit Spezialisten sind", sagte Putin. Dies sei nichts Neues.

Eine mögliche offizielle Entsendung von westlichen Armeeausbildern, etwa aus Frankreich, wäre allerdings "ein weiterer Schritt in Richtung eines globalen Konflikts", sagte Putin.

Diese Spezialisten würden von der russischen Armee "besiegt", sagte der russische Präsident weiter. "Wir werden tun, was wir für notwendig erachten, egal, wer sich auf dem Territorium der Ukraine aufhält", sagte er. "Das sollten sie wissen."

G.Riotto--PV

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