Pallade Veneta - Zusammenstöße zwischen Demonstranten und Polizei nahe israelischer Botschaft in Mexiko

Zusammenstöße zwischen Demonstranten und Polizei nahe israelischer Botschaft in Mexiko


Zusammenstöße zwischen Demonstranten und Polizei nahe israelischer Botschaft in Mexiko
Zusammenstöße zwischen Demonstranten und Polizei nahe israelischer Botschaft in Mexiko / Foto: Pedro Pardo - AFP

Bei einer Protestaktion gegen die israelischen Angriffe auf Rafah im Gazastreifen hat es in Mexiko Zusammenstöße zwischen einer Gruppe Demonstranten und der Polizei nahe der israelischen Botschaft gegeben. Die Demonstranten, von denen einige vermummt waren, warfen Steine auf Beamte, die ihnen den Weg zu dem Diplomatenkomplex versperrten, wie ein AFP-Journalist am Dienstag (Ortszeit) beobachtete. Die Polizei reagierte mit Tränengas.

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Auch in Paris protestierten am Dienstag Menschen gegen die israelischen Angriffe auf Rafah. Bis zu 4500 Menschen waren nach Angaben der Polizeipräfektur auf der Place de la République, ehe sie sich teilweise unter dem Einsatz von Tränengas durch die Polizei auflösten. Für einige Minuten wurde Polizeiangaben zufolge auch die Ringautobahn Périphérique von einigen Dutzend Menschen blockiert. Am Montag hatten rund 10.000 Menschen in der Hauptstadt Frankreichs protestiert.

In der Nacht zum Montag war ein vom UN-Palästinenserhilfswerk (UNRWA) betriebenes Flüchtlingslager in der Nähe von Rafah von einem israelischen Luftangriff getroffen worden. Nach Angaben des von der islamistischen Palästinenserorganisation Hamas kontrollierten Gesundheitsministeriums wurden dabei 45 Menschen getötet und mehr als 240 weitere verletzt. International löste der Vorfall Entsetzen aus.

Die israelische Armee erklärte, "einen Hamas-Komplex in Rafah getroffen" zu haben, in dem "wichtige Hamas-Terroristen tätig waren". Bei dem Angriff seien zwei ranghohe Hamas-Vertreter getötet worden, die im besetzten Westjordanland an der Planung von Anschlägen beteiligt gewesen seien. Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu sprach mit Blick auf den Tod von unschuldigen Zivilisten von einem "tragischen Missgeschick". Die israelische Armee leitete eine Untersuchung ein.

E.Magrini--PV

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