Pallade Veneta - Strack-Zimmermann: "Pistorius wäre mit Sicherheit ein guter Bundeskanzler"

Strack-Zimmermann: "Pistorius wäre mit Sicherheit ein guter Bundeskanzler"


Strack-Zimmermann: "Pistorius wäre mit Sicherheit ein guter Bundeskanzler"
Strack-Zimmermann: "Pistorius wäre mit Sicherheit ein guter Bundeskanzler" / Foto: Tobias SCHWARZ - AFP

Die FDP-Verteidigungspolitikerin und Spitzenkandidatin für die Europawahl, Marie-Agnes Strack-Zimmermann, hält Verteidigungsminister Boris Pistorius einen geeigneten Kandidaten für das Kanzleramt. "Pistorius wäre mit Sicherheit ein guter Bundeskanzler und wäre mit Sicherheit auch sehr beliebt", sagte die FDP-Politikerin in der Sendung "Politikergrillen", die am Sonntag erstmals im Sender Welt TV ausgestrahlt wird.

Textgröße ändern:

Pistorius sei "richtig handfest" und "ganz geradeaus durch die Mitte", sagte Strack-Zimmermann weiter. Anders als Amtsinhaber Olaf Scholz (SPD) sei der Minister klar und käme ihrer Einschätzung nach bei der Bevölkerung anders an, "weil er spricht". Dennoch müsste die SPD die Kanzlerfrage für sich klären, "da mische ich mich nicht ein", betonte die FDP-Politikerin bei Welt TV.

Pistorius wird neben Scholz immer wieder als möglicher Kanzlerkandidat der SPD bei der Bundestagswahl 2025 gehandelt. Er selbst bezeichnete die Diskussion Ende Mai als "überflüssig" und betonte: "Wir haben einen hervorragenden Kanzler, und der wird auch der nächste Kanzlerkandidat sein."

Offiziell gekürt ist noch kein Kandidat. SPD-Chef Lars Klingbeil bekräftigte jedoch kürzlich, dass Scholz erneut für die Sozialdemokraten als Kanzlerkandidat ins Rennen gehen werde. Als Termin für die Kür des SPD-Kandidaten ist der Sommer 2025 vorgesehen.

L.Barone--PV

Empfohlen

Ministerin Reiche muss Video mit Vorwürfen gegen Linke vorläufig löschen

Im Streit mit Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) wegen eines Beitrags auf Instagram hat die Linkspartei einen ersten Sieg errungen. Das Ministerium muss das Video, in dem Reiche der Linken indirekt Antisemitismus vorwirft, vorläufig von seinem Profil löschen, wie das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe nach Angaben vom Donnerstag entschied. Reiche sprach darin über eine Partei, "die Antisemitismus offen lebt". (Az. 2 BvE 5/26)

Nach erneuten Vorfällen: Nato will über Drohnenangriffe im Schwarzen Meer beraten

Nach erneuten Drohnenangriffen auf Schiffe im Schwarzen Meer will die Nato das Thema auf ihre Agenda setzen. Der Nordatlantikrat werde sich in einer Sondersitzung mit der Lage im Schwarzen Meer befassen, teilte Rumäniens Präsident Nicusor Dan nach einem Treffen mit Nato-Generalsekretär Mark Rutte und dem bulgarischen Regierungschef Rumen Radew am Donnerstag in Brüssel mit. Zuvor war kurz hintereinander auf zwei Tankern vor der Küste Rumäniens ein Feuer ausgebrochen, sieben Besatzungsmitglieder galten als vermisst.

Ministerin Reiche muss Video mit Antisemitismusvorwurf gegen Linkspartei entfernen

Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) muss einen Beitrag auf Instagram über die Linkspartei vorläufig vom Profil ihres Ministeriums entfernen. Ein Eilantrag der Linken hatte vor dem Bundesverfassungsgericht Erfolg, wie dieses am Donnerstag in Karlsruhe mitteilte. Reiche sprach in dem Video über eine Partei, "die Antisemitismus offen lebt". (Az. 2 BvE 5/26)

Trump: Hinrichtung des Attentäters von Fort Hood wird nicht live übertragen

Nach massivem öffentlichen Druck hat US-Präsident Donald Trump die geplante Liveübertragung einer Hinrichtung durch das US-Militär abgesagt. Trump erklärte am Donnerstag in seinem Onlinedienst Truth Social, der Amokläufer Nidal Hasan werde "wie vorgesehen durch ein Erschießungskommando sterben, aber dieses Ereignis wird nicht übertragen". Der vom Pentagon angekündigte Livestream war sowohl in den Reihen von Trumps Republikanern wie auch international auf Empörung gestoßen.

Textgröße ändern: