Pallade Veneta - Im Iran inhaftierter Tourist nach Freilassung aus Gefängnis in Frankreich gelandet

Im Iran inhaftierter Tourist nach Freilassung aus Gefängnis in Frankreich gelandet


Im Iran inhaftierter Tourist nach Freilassung aus Gefängnis in Frankreich gelandet
Im Iran inhaftierter Tourist nach Freilassung aus Gefängnis in Frankreich gelandet / Foto: - - POOL/AFP

Der im Iran inhaftierte Franzose Louis Arnaud ist aus dem Gefängnis entlassen worden und in seine Heimat zurückgekehrt. "Louis Arnaud ist frei", teilte der französische Präsident Emmanuel Macron am Mittwochabend im Onlinedienst X mit. Am Donnerstagmorgen landete Arnaud dann auf einem Flughafen nahe Paris, wie Live-Aufnahmen des TV-Senders LCI zeigten. Dort wurde er von seinen Eltern und Außenminister Stéphane Séjourné in Empfang genommen.

Textgröße ändern:

Arnaud war im September 2022 im Iran festgenommen worden, als er das Land im Rahmen einer Weltreise besuchte. Die iranischen Behörden warfen ihm und anderen europäischen Touristen vor, an Protesten teilgenommen zu haben. Die anderen Europäer kamen wieder frei, Arnaud wurde im November 2023 zu fünf Jahren Haft wegen Vorwürfen der Propaganda und der Bedrohung der Staatssicherheit verurteilt. Die französische Regierung wies die Verurteilung des jungen Mannes als "inakzeptabel" zurück.

Am Mittwochmorgen konnte Arnaud das berüchtigte Ewin-Gefängnis in Teheran wieder verlassen. Er wurde ärztlich untersucht und konnte zunächst ein Flugzeug ins Sultanat Oman besteigen, bevor er dann nach Frankreich weiterflog.

Arnauds Mutter reagierte erleichtert auf die Freilassung ihres Sohnes. "Unsere Freude ist riesig, aber sie wird erst nach der Rückkehr von Cécile, Jacques und Olivier vollkommen sein", sagte Sylvie Arnaud mit Blick auf die anderen im Iran inhaftierten Franzosen. Es handelt sich um die Lehrerin Cécile Kohler und ihren Partner Jacques Paris sowie einen Mann, der nur mit seinem Vornamen Olivier identifiziert wird.

Im Mai hatte das französische Außenministerium ihre Inhaftierung als "staatliche Geiselnahme" und "Erpressung" bezeichnet. Macron forderte Teheran am Mittwoch auf, die drei Franzosen "unverzüglich" freizulassen.

A.Tucciarone--PV

Empfohlen

Nach Selenskyjs Appell an Musk: Ukraine meldet bessere Starlink-Verbindung

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat den US-Technologieunternehmer Elon Musk zur Wiederherstellung des Satelliten-Kommunikationsdienstes Starlink in der Ukraine aufgefordert - kurz darauf meldete das ukrainische Verteidigungsministerium eine Verbesserung der Verbindungen. "Wenn die Angriffe weitergehen und Starlink nicht funktioniert, werden natürlich Menschen sterben", sagte Selenskyj am Mittwoch in einem Interview mit dem Journalisten Piers Morgan.

Krankenkassen: GKV-Schätzerkreis rechnet mit stabilem Beitragssatz

Der Zusatzbeitrag der Krankenkassen könnte nach Angaben des sogenannten GKV-Schätzerkreises im kommenden Jahr stabil bleiben. Aus den Schätzergebnissen für das Jahr 2027 ergibt sich ein durchschnittlicher Zusatzbeitragssatz in Höhe von unverändert 2,9 Prozent, wie der Schätzerkreis am Mittwochabend mitteilte. Die Ausgaben der gesetzlichen Krankenkassen werden demnach im kommenden Jahr wesentlich geringer ansteigen als noch im laufenden Jahr.

Kongresswahlen: US-Demokraten bilden 100 Wahlbeobachter aus

Vor den US-Kongresswahlen in knapp drei Wochen hat die Demokratische Partei eigene Wahlbeobachter ausgebildet. Der Minderheitsführer der Demokraten im Senat, Chuck Schumer, sagte am Mittwoch in Washington, 100 Kongressmitarbeiterinnen und -mitarbeiter seien dafür geschult worden. "Ihre Rolle ist ganz klar: beobachten, dokumentieren und über die Fakten berichten", sagte Schumer.

Selenskyj fordert Musk zu Wiederherstellung von Starlink in der Ukraine auf

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat den US-Technologieunternehmer Elon Musk aufgefordert, den Satelliten-Kommunikationsdienst Starlink in der Ukraine wiederherzustellen. "Wenn die Angriffe weitergehen und Starlink nicht funktioniert, werden natürlich Menschen sterben", sagte Selenskyj am Mittwoch während eines Besuchs in Großbritannien in einem Interview mit dem britischen Journalisten Piers Morgan. Die Störung des Dienstes sei "ein großer Fehler".

Textgröße ändern: