Pallade Veneta - El Salvadors Präsident verkündet Erfolge beim Kampf gegen Bandenmitglieder

El Salvadors Präsident verkündet Erfolge beim Kampf gegen Bandenmitglieder


El Salvadors Präsident verkündet Erfolge beim Kampf gegen Bandenmitglieder
El Salvadors Präsident verkündet Erfolge beim Kampf gegen Bandenmitglieder / Foto: Marvin RECINOS - AFP

El Salvadors Präsident Nayib Bukele hat Erfolge bei seinem Kampf gegen kriminelle Bandenmitglieder verkündet. Um ihrer Festnahme zu entgehen, würden sich die Kriminellen ihre Tattoos entfernen, erklärte Bukele am Mittwoch auf Twitter. Seine Regierung geht rigoros gegen Bandenkriminalität vor. Allein im vergangenen Monat wurden mehr als 20.000 Gangmitglieder festgenommen.

Textgröße ändern:

Noch bis vor kurzem hätten die Gang-Mitglieder ihre Tattoos "stolz gezeigt", die ihnen Status verliehen und dazu dienten, ihre Opfer zu erschrecken, erklärte Bukele. "Jetzt verbrennen sie ihre Körper, um die Tattoos zu verbergen."

Er fügte der Twitter-Nachricht Fotos von drei mutmaßichen Gangmitgliedern an, die blutende oder vernarbende Tattoos zeigten. Nach Angaben der Polizei war auf einem der Fotos Luis Alberto Zetino Mata zu sehen, dessen Brust fast vollständig verbrannt war.

"Sie werden im Gefängnis alt werden", erklärte Bukele. Die von ihnen begangenen Verbrechen könnten nicht verjähren.

Bukele hatte nach einem enormen Anstieg der Mordrate in dem Land den Ausnahmezustand verhängt. Allein zwischen dem 25. und 27. März waren in dem kleinen mittelamerikanischen Land 87 Menschen ermordet worden.

Seit dem Beginn einer Offensive der Polizei und Armee gegen die Gangs am 26. März wurden 20.290 Verdächtige festgenommen. Das ist in der Geschichte des Landes mit 6,5 Millionen Einwohnern beispiellos. Die bekanntesten Gangs La Mara Salvatrucha und Barrio 18 haben rund 70.000 Mitglieder. Nach Angaben der Regierung sitzt die Hälfte von ihnen hinter Gittern.

D.Vanacore--PV

Empfohlen

Trump-Hubschrauber über Washington womöglich Passagierflugzeug zu nahe gekommen

Ein US-Militärhubschrauber mit Präsident Donald Trump an Bord ist womöglich über Washington einem Passagierflugzeug zu nahe gekommen. Die Transportsicherheitsbehörde erklärte am Mittwoch, sie untersuche einen Vorfall, "bei dem der vorgeschriebene Sicherheitsabstand zwischen der 'Marine One' und einem vom Washington National Airport (DCA) gestarteten Passagierflugzeug unterschritten worden sein soll". Das Weiße Haus betonte, der Präsident habe sich zu keinem Zeitpunkt in Gefahr befunden.

Urteil in Prozess um tödlichen Autoanschlag auf Verdi-Demonstration in München

Im Prozess um den tödlichen Autoanschlag auf eine Demonstration der Gewerkschaft Verdi in München soll am Donnerstag (11.30 Uhr) das Urteil gesprochen werden. Die Bundesanwaltschaft wirft dem aus Afghanistan stammenden Farhad N. in dem vor dem Münchner Oberlandesgericht geführten Verfahren vor, im Februar vergangenen Jahres kurz vor der Bundestagswahl mit einem Auto von hinten in die Demonstration gefahren zu sein und dabei eine 37 Jahre alte Mutter mit ihrem zwei Jahre alten Kind getötet zu haben.

Steinmeier-Nachfolge: Özdemir spricht sich für eine Frau aus

Baden-Württembergs Ministerpräsident Cem Özdemir (Grüne) hat sich für eine Frau als Nachfolgerin von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ausgesprochen. "Nach zwölf Männern im Amt des Bundespräsidenten fände ich es ein starkes und wichtiges Zeichen, wenn Deutschland erstmals eine Bundespräsidentin bekäme", sagte Özdemir den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Donnerstagsausgaben). "Es gibt in unserem Land so viele herausragende Frauen, die die Erfahrung, die Autorität und die verbindende Kraft für dieses Amt mitbringen."

US-Kriegsschiffe der neuen "Trump"-Klasse könnten 275 Milliarden Dollar kosten

Die von US-Präsident Donald Trump geplanten und nach ihm benannten neuen Kriegsschiffe für die Armee könnten 275 Milliarden Dollar (rund 238 Milliarden Euro) kosten. Das teilte die Behörde CBO am Mittwoch mit, die den US-Kongress in Haushalts- und Wirtschaftsfragen berät. Die Schiffe der "Trump"-Klasse wären somit die teuersten US-Kriegsschiffe aller Zeiten.

Textgröße ändern: