Pallade Veneta - Biden bekräftigt Kandidatur - Pressekonferenz am Rande von Nato-Gipfel angekündigt

Biden bekräftigt Kandidatur - Pressekonferenz am Rande von Nato-Gipfel angekündigt


Biden bekräftigt Kandidatur - Pressekonferenz am Rande von Nato-Gipfel angekündigt
Biden bekräftigt Kandidatur - Pressekonferenz am Rande von Nato-Gipfel angekündigt / Foto: SAUL LOEB - AFP

Angesichts der Debatte um seine Eignung für eine zweite Amtszeit ist US-Präsident Joe Biden in einer Rede vor Anhängern in die Offensive gegangen: "Ich bleibe im Rennen. Ich werde Donald Trump schlagen", sagte Biden am Freitag bei einem Wahlkampfauftritt im US-Bundesstaat Wisconsin, einem der Schlüsselstaaten bei der Präsidentschaftswahl. "Ich bin Kandidat und ich werde erneut gewinnen", bekräftigte er.

Textgröße ändern:

"Es gibt Leute, die sich nicht um Eure Stimmen scheren", sagte Biden mit Verweis auf die Vorwahlen der Demokraten, die er klar gewonnen hatte. "Sie versuchen, mich hinauszudrängen. Lasst mich ganz klar sagen: Ich bleibe im Rennen" um das Weiße Haus, bekräftigte Biden nach Angaben seines Wahlkampfteams vor rund tausend Anhängern.

Nach Angaben eines ranghohen Regierungsvertreters will Biden am Donnerstag am Rande des Nato-Gipfels in Washington eine Pressekonferenz abhalten. Nach einem Treffen mit den Staats- und Regierungschefs der Nato-Länder und mehrerer Länder des Asien-Pazifik-Raumes werde "der Präsident eine Pressekonferenz abhalten und auf Fragen von Journalisten antworten", sagte der US-Vertreter, der anonym bleiben wollte.

Seit dem Auftritt von Biden bei dem Fernsehduell mit dem früheren Präsidenten Donald Trump am 27. Juni ist bei den Demokraten eine Diskussion darüber entbrannt, ob sie den 81-Jährigen gegen einen anderen Kandidaten für die Präsidentschaftswahl am 5. November austauschen sollen. Biden hatte bei der TV-Debatte mit heiserer Stimme gesprochen, sich wiederholt in seinen Formulierungen verheddert und Sätze nicht zu Ende gesprochen.

Die demokratische Gouverneurin des US-Bundesstaates Massachusetts forderte Biden auf, seine erneute Kandidatur bei der Präsidentschaftswahl "sorgfältig abzuwägen". "Die beste Lösung" sei jetzt eine Entscheidung, die der Präsident treffen müsse, erklärte Gouverneurin Maura Healey am Freitag. Sie "bitte ihn dringend, in den kommenden Tagen auf die amerikanische Bevölkerung zu hören und sorgfältig abzuwägen, ob er unsere beste Hoffnung bleibt, Donald Trump zu schlagen", erklärte sie weiter.

Am Freitag wollte Biden in Wisconsin dem Sender ABC News ein Interview geben, mit dem er die durch seinen verheerenden Auftritt im Fernsehduell mit Trump beförderten massiven Zweifel an seiner geistigen Fitness entkräften wollte. Das Interview sollte am Freitagabend (Ortszeit, Samstag 02.00 Uhr MESZ ) in voller Länge ausgestrahlt werden.

Y.Destro--PV

Empfohlen

Islamistische Taliban feiern fünften Jahrestag ihrer Machtübernahme in Afghanistan

Mit Paraden und Blumen haben die radikalislamischen Taliban den fünften Jahrestag ihrer erneuten Machtübernahme in Afghanistan gefeiert - während Kritiker den zunehmenden Verlust von Freiheiten und Rechten unter der Taliban-Herrschaft beklagen. Hunderte männliche Anhänger versammelten sich am Samstag auf einem Platz neben der ehemaligen US-Botschaft in Kabul und schwenkten die weißen Flaggen der Taliban-Regierung. Militärhubschrauber warfen Blumen über einer Parade männlicher Athleten ab - Frauen dürfen in Afghanistan unter den Taliban keinen Sport treiben.

Nach Anschlag am Bondi Beach: Australien kündigt Schusswaffen-Rückkauf an

Acht Monate nach dem antisemitischen Schusswaffenangriff am australischen Bondi Beach hat der Bundesstaat New South Wales ein erstes Rückkaufprogramm für Schusswaffen eingeleitet. Ab November sollen Waffenbesitzer ihre nach neuen Gesetzen verbotenen Pistolen und Gewehre gegen Geld bei den Behörden abgeben können, wie Australiens Regierungschef Anthony Albanese am Samstag ankündigte. Weitere australische Bundesstaaten sollen folgen.

Behörden: Elf Tote bei israelischen Angriffen im Südlibanon

Bei israelischen Angriffen im Süden des Libanon sind nach Behördenangaben mindestens elf Menschen getötet worden. Unter den Opfern seien drei Kinder, teilte das libanesische Gesundheitsministerium am Samstag mit. Es waren die folgenreichsten Angriffe seit der Einigung auf ein Rahmenabkommen zwischen dem Libanon und Israel im Juni. Die israelische Armee bezeichnete die Attacken als Reaktion auf Angriffe der Hisbollah auf israelische Soldaten im Südlibanon.

Bundeswehr unterstützt UN-Einsatz in Krisenstaat Haiti mit Lufttransport

Die Bundeswehr will den UN-Einsatz in der von Armut und Bandengewalt geplagten Karibik-Republik Haiti unterstützen. Die deutschen Streitkräfte würden "kurzfristig" Lufttransportkapazitäten bereitstellen, um bei der Verlegung von Ausrüstung und Material zu helfen, teilte das Bundesverteidigungsministerium am Samstag in Berlin mit. Mit der Unterstützung zeige sich Deutschland als "zuverlässiger Partner von Friedenseinsätzen der Vereinten Nationen". Der Transporteinsatz solle "in den nächsten Wochen" erfolgen.

Textgröße ändern: