Pallade Veneta - Grüne verlieren in Umfrage - AfD steigt auf 18 Prozent

Grüne verlieren in Umfrage - AfD steigt auf 18 Prozent


Grüne verlieren in Umfrage - AfD steigt auf 18 Prozent
Grüne verlieren in Umfrage - AfD steigt auf 18 Prozent / Foto: Ina FASSBENDER - AFP

Die Grünen haben in einer Umfrage erneut an Zustimmung in der Bevölkerung verloren, die AfD hingegen verbucht leichte Zugewinne. In der in der "Bild am Sonntag" veröffentlichten Erhebung des Instituts Insa kommen die Grünen nur noch auf elf Prozent. Das ist ein Minus von einem Prozentpunkt im Vergleich zur Vorwoche. Die AfD legt einen Punkt zu und kommt auf 18 Prozent.

Textgröße ändern:

Stärkste Kraft bleibt die Union mit unverändert 30 Prozent. Das ist doppelt so viel wie für die Kanzlerpartei SPD, die wie in der Vorwoche auf 15 Prozent kommt. Die FDP verliert einen Punkt und steht bei fünf Prozent. Zusammen würden also nur noch 31 Prozent eine der drei Ampelparteien wählen.

Das BSW kommt auf neun Prozent, die Linke würde mit zwei Prozent deutlich den Wiedereinzug ins Parlament verpassen. Beide Werte sind unverändert im Vergleich zur Vorwoche. Die sonstigen Parteien könnten zehn Prozent (plus eins) der Stimmen auf sich vereinen.

Das Meinungsforschungsinstitut Insa befragte vom 1. bis zum 5. Juli 1204 zufällig ausgewählte Wahlberechtigte. Die maximale Fehlerquote wird mit plus/minus 2,9 Prozentpunkten angegeben.

F.M.Ferrentino--PV

Empfohlen

Nach Anschlag am Bondi Beach: Australien kündigt Schusswaffen-Rückkauf an

Acht Monate nach dem antisemitischen Schusswaffenangriff am australischen Bondi Beach hat der Bundesstaat New South Wales ein erstes Rückkaufprogramm für Schusswaffen eingeleitet. Ab November sollen Waffenbesitzer ihre nach neuen Gesetzen verbotenen Pistolen und Gewehre gegen Geld bei den Behörden abgeben können, wie Australiens Regierungschef Anthony Albanese am Samstag ankündigte. Weitere australische Bundesstaaten sollen folgen.

Behörden: Elf Tote bei israelischen Angriffen im Südlibanon

Bei israelischen Angriffen im Süden des Libanon sind nach Behördenangaben mindestens elf Menschen getötet worden. Unter den Opfern seien drei Kinder, teilte das libanesische Gesundheitsministerium am Samstag mit. Es waren die folgenreichsten Angriffe seit der Einigung auf ein Rahmenabkommen zwischen dem Libanon und Israel im Juni. Die israelische Armee bezeichnete die Attacken als Reaktion auf Angriffe der Hisbollah auf israelische Soldaten im Südlibanon.

Bundeswehr unterstützt UN-Einsatz in Krisenstaat Haiti mit Lufttransport

Die Bundeswehr will den UN-Einsatz in der von Armut und Bandengewalt geplagten Karibik-Republik Haiti unterstützen. Die deutschen Streitkräfte würden "kurzfristig" Lufttransportkapazitäten bereitstellen, um bei der Verlegung von Ausrüstung und Material zu helfen, teilte das Bundesverteidigungsministerium am Samstag in Berlin mit. Mit der Unterstützung zeige sich Deutschland als "zuverlässiger Partner von Friedenseinsätzen der Vereinten Nationen". Der Transporteinsatz solle "in den nächsten Wochen" erfolgen.

Liechtenstein ändert seine Thronfolge: Frauen dürfen künftig Fürstin werden

In Liechtenstein dürfen künftig auch Frauen den Fürstenthron besteigen: Das Fürstenhaus des kleinen Alpenstaates zwischen Österreich und der Schweiz verkündete am Samstag eine Änderung seiner Thronfolgeregelung. Damit erbt künftig unabhängig vom Geschlecht das erstgeborene Kind den Thron, nicht mehr der erstgeborene Sohn.

Textgröße ändern: