Pallade Veneta - Bundesregierung erleichtert über Ausgang der Parlamentswahl in Frankreich

Bundesregierung erleichtert über Ausgang der Parlamentswahl in Frankreich


Bundesregierung erleichtert über Ausgang der Parlamentswahl in Frankreich
Bundesregierung erleichtert über Ausgang der Parlamentswahl in Frankreich / Foto: JENS SCHLUETER - AFP/Archiv

Nach dem Dämpfer für die Rechtspopulisten in Frankreich hat die Bundesregierung erleichtert auf den Ausgang der dortigen Parlamentswahl reagiert. Es überwiege "eine gewisse Erleichterung, dass Dinge, die befürchtet worden sind, nicht eingetreten sind", sagte Regierungssprecher Steffen Hebestreit am Montag in Berlin. Es müsse nun abgewartet werden, "wie sich da in dieser doch sehr ungewöhnlichen, auch historischen Konstellation jetzt sich eine Regierung herausmendelt".

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"Was jetzt mit diesem Wahlergebnis zustande kommt, das wird die Zeit zeigen und Frankreich entscheiden", sagte Hebestreit. Er betonte den besonderen Stellenwert des deutsch-französischen Verhältnisses auch für ein friedliches und freies Europa.

Der Regierungssprecher ging davon aus, dass Kanzler Olaf Scholz (SPD) beim Nato-Gipfel in dieser Woche Gelegenheit haben werde, "mit seinem Freund, dem französischen Staatspräsidenten, in Washington (...) die Situation ein bisschen zu erörtern".

Bei der vorgezogenen Parlamentswahl am Sonntag war der rechtspopulistische Rassemblement National (RN), der auf eine absolute Mehrheit gehofft hatte, nur auf Platz drei gekommen. Stärkste Kraft wurde das links-grüne Wahlbündnis Neue Volksfront.

Das Regierungslager von Präsident Macron kam auf Platz zwei. Keiner der drei Blöcke hat aber eine absolute Mehrheit, weshalb die Regierungsbildung schwierig werden dürfte.

F.M.Ferrentino--PV

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