Pallade Veneta - Neuer Mainzer Ministerpräsident Schweitzer startet mit schwachen SPD-Umfragewerten

Neuer Mainzer Ministerpräsident Schweitzer startet mit schwachen SPD-Umfragewerten


Neuer Mainzer Ministerpräsident Schweitzer startet mit schwachen SPD-Umfragewerten
Neuer Mainzer Ministerpräsident Schweitzer startet mit schwachen SPD-Umfragewerten / Foto: Arne Dedert - POOL/AFP/Archiv

Der am Mittwoch gewählte neue rheinland-pfälzische Ministerpräsident Alexander Schweitzer (SPD) startet mit schwachen Umfragewerten für seine Partei ins Amt. Einer am Donnerstag in Mainz veröffentlichten Erhebung des Instituts Infratest dimap für den Südwestrundfunk zufolge stehen die Sozialdemokraten derzeit bei 21 Prozent nach der oppositionellen CDU mit 31 Prozent. Die Christdemokraten bleiben damit im Vergleich zu einer Umfrage vom Februar stabil, die SPD verliert einen Prozentpunkt.

Textgröße ändern:

Auf Platz drei folgt die AfD mit zwölf Prozent bei einem Minus von drei Punkten. Grüne und FDP, die in Mainz derzeit in einer Koalition mit der SPD regieren, kommen auf zehn beziehungsweise fünf Prozent. Die Grünen können ihren Wert damit halten, die FDP verbessert sich um einen Punkt. Die ebenfalls im Landtag vertretenen Freien Wähler verharren bei sieben Prozent. Das neue Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) erreicht bei einem Plus von einem Punkt fünf Prozent.

Die Ampelkoalition hätte laut der von Donnerstag vergangener Woche bis Dienstag erhobenen repräsentativen Umfrage unter 1165 Wahlberechtigten weiter keine Mehrheit. 44 Prozent sind mit ihrer Arbeit zufrieden oder sehr zufrieden - ein Anstieg um drei Punkte seit Februar. 51 Prozent sind weniger oder gar nicht zufrieden - vier Punkte weniger als zuletzt. Über die zurückgetretene langjährige Ministerpräsidentin Malu Dreyer sagen 61 Prozent, sie sei eine gute Regierungschefin gewesen.

Ihr Nachfolger Schweitzer ist den meisten Rheinland-Pfälzern trotz langer politischer Karriere im Land unbekannt. 55 Prozent kennen ihn nicht. 18 Prozent halten ihn für einen geeigneten Ministerpräsidenten, zwölf Prozent nicht. Oppositionsführer Gordon Schnieder (CDU), der Spitzenkandidat zur Landtagswahl im Frühjahr 2026 werden dürfte, ist ebenfalls vielen Menschen unbekannt. Ihn kennen 64 Prozent nicht. 14 Prozent halten ihn für einen geeigneten Regierungschef, 13 Prozent nicht.

U.Paccione--PV

Empfohlen

Taliban feiern fünften Jahrestag ihrer Machtübernahme in Afghanistan

Die radikalislamischen Taliban in Afghanistan haben den fünften Jahrestag ihrer Machtübernahme in der Hauptstadt Kabul mit zahlreichen Flaggen und Konvois von Militärfahrzeugen gefeiert. Hunderte Menschen versammelten sich am Samstag auf einem Platz neben der ehemaligen US-Botschaft, Männer und Kinder schwenkten unter den Augen von Sicherheitskräften die weißen Flaggen der Taliban-Regierung, wie Reporter der Nachrichtenagentur AFP berichteten.

Jahrestag der Kapitulation: Japans Verteidigungsminister besucht umstrittenen Schrein

Zum 81. Jahrestag der Kapitulation Japans im Zweiten Weltkrieg hat Verteidigungsminister Shinjiro Koizumi demonstrativ den umstrittenen Yasukuni-Schrein besucht - Regierungschefin Sanae Takaichi blieb dem von China und Südkorea immer wieder kritisierten Ort dagegen fern. Koizumi besuchte den Schrein zum Gedenken an die japanischen Kriegstoten am Samstag ebenso wie tausende andere Japaner. An dem Schrein wird auch verurteilten Kriegsverbrechern gedacht.

Trump will Straße von Hormus zu US-Territorium erklären - Iran widerspricht

US-Präsident Donald Trump will die Straße von Hormus nach eigenen Angaben "bald" zu einem Territorium der Vereinigten Staaten erklären. "Nachdem wir den Iran besiegt haben (...), werde ich die Straße von Hormus schon bald zum Territorium der Vereinigten Staaten erklären", sagte er am Freitag mit einem Schmunzeln bei einer politischen Veranstaltung an einer Polizeiakademie im Bundesstaat New York. "Es ist wahr", fuhr er fort.

Nach Dialogrunde: Mehr als 130 politische Gefangene in Venezuela freigelassen

Nach der ersten Runde des nationalen Dialogs zwischen Regierung und Opposition sind in Venezuela mehr als 130 politische Gefangene freigelassen worden. Reporter der Nachrichtenagentur AFP beobachteten am Freitag, wie vor einem Gefängnis in Guatire, rund 50 Kilometer östlich der Hauptstadt Caracas, Familienangehörige auf die Inhaftierten warteten und diese dann nach der Freilassung in die Arme nahmen. Es seien insgesamt 131 Gefangene freigelassen worden, erklärte die Regierung.

Textgröße ändern: