Pallade Veneta - Ukrainischer Angriff setzt russische Raffinerie in Brand - Kuleba reist nach China

Ukrainischer Angriff setzt russische Raffinerie in Brand - Kuleba reist nach China


Ukrainischer Angriff setzt russische Raffinerie in Brand - Kuleba reist nach China
Ukrainischer Angriff setzt russische Raffinerie in Brand - Kuleba reist nach China / Foto: Anatolii STEPANOV - AFP

Bei massiven ukrainischen Drohnenangriffen auf südrussische Grenzregionen ist in der Nacht zum Montag eine Erdölraffinerie in Flammen aufgegangen. Russischen Angaben zufolge wurde durch die Drohnenangriffe in der Region Belgorod mindestens ein Mensch getötet. Unterdessen kündigte Kiew eine Reise von Außenminister Dmytro Kuleba nach China zu Gesprächen über eine Beendigung des Krieges an.

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Zentrales Thema der Gespräche in Peking werde "die Suche nach Wegen zur Beendigung der russischen Aggression sowie die mögliche Rolle Chinas beim Erreichen eines nachhaltigen und gerechten Friedens sein", erklärte das ukrainische Außenministerium in Kiew am Montag. Peking bestätigte die Gespräche mit Kuleba. Außenministeriumssprecherin Mao Ning erklärte, der Besuch sei von Chinas Außenminister angestoßen worden.

Zu einer Ukraine-Konferenz in der Schweiz im Juni war Russland nicht eingeladen gewesen. China, ein enger Verbündeter Moskaus, boykottierte daraufhin das Treffen. China nimmt eigenen Angaben zufolge im Krieg zwischen Russland und der Ukraine eine neutrale Position ein und hat die russische Invasion nicht verurteilt.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte mit Blick auf eine geplante zweite Ukraine-Konferenz erstmals vorgeschlagen, dass russische Vertreter mit am Tisch sitzen sollten.

Der Krieg dauert mittlerweile mehr als zwei Jahre. Aus ukrainischen Militärkreisen hieß es am Montag, den zuvor von russischen Stellen gemeldeten Angriff auf eine Raffinerie in der am Schwarzen Meer gelegenen Stadt Tuapse in der Region Krasnodar habe der ukrainische Militärgeheimdienst mit Drohnen ausgeführt.

Das Feuer in Tuapse war russischen Stellen zufolge von Splittern abgefangener Drohnen ausgelöst worden. Bei dem Angriff sei niemand zu Schaden gekommen. Den Angaben aus ukrainischen Militärkreisen zufolge wurde die Raffinerie vom staatlichen Energiekonzern Rosneft betrieben, es werde "derzeit geklärt", wie stark der Schaden am "militärisch-industriellen Komplex des Aggressorstaats" sei.

Dem Gouverneur der Region Belgorod zufolge wurde infolge der Drohnenangriffe dort ein Mensch auf einem Traktor getötet.

Das russische Verteidigungsministerium fing nach eigenen Angaben in der Nacht insgesamt 75 ukrainische Drohnen über grenznahen Regionen ab. Allein 47 davon seien über der Region Rostow abgefangen und zerstört worden, 17 weitere über dem Schwarzen Meer und dem Asowschen Meer.

Nach ukrainischen Angaben fing die Luftabwehr des Landes indes 16 russische Drohnen ab, die auf das Staatsgebiet vorgedrungen waren.

Russland erklärt derzeit fast täglich, ukrainische Drohnen über dem eigenen Luftraum abgefangen zu haben. Der Ukraine zufolge sind die Angriffe eine Reaktion auf russische Angriffe, sie richten sich demnach vor allem gegen militärische Ziele und industrielle Einrichtungen.

A.Rispoli--PV

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