Pallade Veneta - Harris bezeichnet Trumps Programm bei Wahlkampfrede als Angriff auf Grundfreiheiten

Harris bezeichnet Trumps Programm bei Wahlkampfrede als Angriff auf Grundfreiheiten


Harris bezeichnet Trumps Programm bei Wahlkampfrede als Angriff auf Grundfreiheiten
Harris bezeichnet Trumps Programm bei Wahlkampfrede als Angriff auf Grundfreiheiten / Foto: Brendan SMIALOWSKI - AFP

Die voraussichtliche demokratische US-Präsidentschaftskandidatin Kamala Harris hat den Republikanern um Präsidentschaftskandidat Donald Trump vorgeworfen, grundlegende Freiheiten der US-Bürger in Frage zu stellen. Bei einer Wahlkampfveranstaltung vor der US-Lehrergewerkschaft sagte Harris am Donnerstag: "Während Sie den Schülern beibringen, was Demokratie und eine repräsentative Regierung sind, greifen Extremisten die kostbare Freiheit an, wählen zu dürfen. Während Sie versuchen, sichere und einladende Orte zu schaffen, an denen unsere Kinder lernen können, greifen Extremisten unsere Freiheit an, vor Waffengewalt sicher zu leben."

Textgröße ändern:

Mit Blick auf die Ablehnung schärferer Waffengesetze durch die US-Republikaner fügte Harris an: "Sie sind so dreist, Lehrern zu sagen, sie sollen sich im Klassenzimmer eine Waffe umschnallen - und lehnen es gleichzeitig ab, vernünftige Waffengesetze zu verabschieden." Harris sagte, die Rolle von Lehrern sei von "entscheidender Bedeutung" und bezeichnete diese als "Visionäre". Die Lehrergewerkschaft hatte als erste eine Wahlempfehlung für Harris ausgesprochen.

Am Donnerstag hatte Harris, die nach dem Verzicht des amtierenden Präsidenten Joe Biden weiterhin die einzige Bewerberin auf den Kandidatenposten bei den Demokraten ist, den ersten Wahlkampfspot veröffentlicht. Das eine Minute und 20 Sekunden lange Video gipfelt in dem Satz "Wir wählen die Freiheit" und ist vom Song "Freedom" von US-Popdiva Beyoncé unterlegt.

Harris spricht darin von Menschen, die in einem "Land des Chaos, der Furcht, des Hasses" leben wollten - dazu sind Bilder von Trump und dessen Vizepräsidentschaftskandidaten J.D. Vance zu sehen. Dem entgegen werden darin mehrere ihrer Versprechen gestellt, etwa der Einsatz gegen Waffengewalt und für eine allgemeine Krankenversicherung.

J.Lubrano--PV

Empfohlen

Klingbeil lässt erneute Kandidatur für SPD-Spitze offen

Nach dem Rücktritt von Bärbel Bas als Bundesarbeitsministerin und SPD-Parteichefin lässt sich der Co-Parteivorsitzende Lars Klingbeil eine erneute Kandidatur für die Parteispitze offen. "Ich weiß doch, welche Kritik es auch gibt", sagte Klingbeil am Montag im "heute journal" im ZDF. "Da geht es nicht um mich, und es geht auch nicht darum, dass ich am Amt klebe, sondern es geht um die bestmögliche Aufstellung."

Gericht gestattet Flávio Bolsonaro Besuch seines inhaftierten Vaters wieder

Der rechtsgerichtete brasilianische Präsidentschaftskandidat Flávio Bolsonaro darf seinen Vater, den verurteilten Ex-Präsidenten Jair Bolsonaro, wieder im Hausarrest besuchen - solange er ihn nicht in den Wahlkampf einbezieht. Der Oberste Gerichtshof Brasiliens genehmigte am Montag eine Wiederaufnahme der Besuche. Wie aus dem Urteil hervorgeht, das der Nachrichtenagentur AFP vorliegt, dürfen die Besuche aber keinem "politischen oder wahlbezogenen Zweck" dienen.

Brand in Starlink-Station in Polen: Tusk gibt zwei Festnahmen in Deutschland bekannt

Nach einem Brand in einer Anlage des Satelliten-Kommunikationssystems Starlink in Polen hat Regierungschef Donald Tusk die Festnahme von zwei Verdächtigen in Deutschland bekanntgegeben. Die deutsche Polizei habe die beiden türkischen Staatsbürger im Auftrag der polnischen Behörden festgenommen, erklärte Tusk am Montag im Onlinedienst X. Sie stehen demnach im Verdacht, die Starlink-Station in der zentralpolnischen Region Masowien in Brand gesetzt zu haben. Tusk sprach von einem "weiteren Akt hybrider Kriegsführung".

Ukraine-Krieg: Merz telefoniert mit Selenskyj

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat am Montag mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj telefoniert. Dieser habe Merz über die massiven russischen Luftangriffe auf zivile Ziele und die ukrainische Energieinfrastruktur am vergangenen Wochenende informiert, erklärte das Kanzleramt. Der Bundeskanzler bekräftigte demnach "die Solidarität Deutschlands mit den Ukrainerinnen und Ukrainern".

Textgröße ändern: