Pallade Veneta - UN-Generalsekretär fordert sichere und "würdige" Rückkehr nigerianischer Flüchtlinge

UN-Generalsekretär fordert sichere und "würdige" Rückkehr nigerianischer Flüchtlinge


UN-Generalsekretär fordert sichere und "würdige" Rückkehr nigerianischer Flüchtlinge
UN-Generalsekretär fordert sichere und "würdige" Rückkehr nigerianischer Flüchtlinge / Foto: Kola Sulaimon - AFP/Archiv

UN-Generalsekretär António Guterres hat eine sichere Rückkehr von Flüchtlingen in den Nordosten Nigerias gefordert. "Lassen Sie uns eine Lösung für die Menschen finden, indem wir die nötigen Voraussetzungen schaffen, Sicherheit und Entwicklung, damit sie sicher und in Würde nach Hause zurückkehren können", sagte Guterres am Dienstag bei einen Besuch in einem Flüchtlingslager in Maiduguri.

Textgröße ändern:

Maiduguri ist die Hauptstadt des Bundesstaates Borno. In der Region tobt seit über einem Jahrzehnt ein bewaffneter Konflikt zwischen der Regierung und dschihadistischen Gruppen. Bei den Kämpfen zwischen dem Militär und der Islamistenmiliz Boko Haram sowie der Gruppierung Iswap wurden mehr als 40.000 Menschen getötet. Rund 2,2 Millionen Menschen wurden vertrieben.

Die nigerianischen Behörden planen derzeit, sämtliche Flüchtlingslager in Borno bis 2026 zu schließen. Sie fordern die Bewohner auf, nach Hause zurückzukehren. Hilfsorganisationen blicken mit Sorge auf die Sicherheitslage und die Lebensbedingungen in den Heimatorten der Menschen. Die nigerianische Behörden betonen, sie würden Person nur in sichere Gebiete zurückschicken. Ziel sei es, die Wiederaufnahme der Landwirtschaft zu fördern und Menschen unabhängig von humanitärer Hilfe zu machen.

Vor seinem Besuch in Nigeria hatte Guterres am Dienstag Flüchtlinge im Westen von Nigerias Nachbarstaat Niger besucht. Seine Reise in der Region soll am Mittwoch enden.

E.Magrini--PV

Empfohlen

58 Soldaten im Jemen bei Huthi-Angriffen getötet - Regierung kündigt Vergeltung an

Bei Angriffen mit Drohnen und Raketen der vom Iran unterstützten Huthi-Miliz auf jemenitische Regierungskräfte sind am Donnerstag nach Angaben der Armee mindestens 58 Menschen getötet worden. Dutzende Menschen seien zudem verletzt worden, erfuhr die Nachrichtenagentur AFP aus Armeekreisen. Es handelt sich um den Angriff mit den meisten Todesopfern seit vier Jahren. Die Huthis reklamierten die Attacke für sich. Die jemenitische Regierung kündigte Vergeltung an.

Jemen: 38 Soldaten bei Huthi-Angriffen getötet - Regierung kündigt Vergeltung an

Bei Angriffen der vom Iran unterstützten Huthi-Miliz auf jemenitische Regierungskräfte sind am Donnerstag nach Angaben von Medizinern mindestens 38 Soldaten getötet worden. Wie es weiter hieß, wurden mindestens 29 weitere Menschen verletzt. Es handelt sich um den folgenschwersten Angriff mit den meisten Todesopfern seit vier Jahren. Die Huthis reklamierten die Angriffe für sich. Die jemenitische Regierung kündigte Vergeltung an.

Höhere Trassenpreise: Länder drohen mit Klage

Die Verkehrsminister der Länder haben mit einer Klage gegen die neuen Trassenpreise gedroht, sollte der Bund nicht die Mehrkosten für die plötzlich deutlich erhöhte Schienenmaut übernehmen. "Wir senden heute gemeinsam ein Signal der Geschlossenheit: Die massiven Trassenpreissteigerungen sind so nicht akzeptabel", erklärte Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter nach einer digitalen Verkehrsministerkonferenz. "Da der Bund bisher nicht bereit ist, die Mehrkosten auszugleichen, sind die Länder bei weiterer Weigerung des Bundes gezwungen zu klagen."

Mindestens 38 Soldaten bei Angriffen im Jemen getötet - Huthis reklamieren Attacke

Bei Drohnen- und Raketenangriffen der pro-iranischen Huthis im Jemen sind am Donnerstag nach Angaben von Medizinern mindestens 38 Regierungssoldaten getötet worden. Die Huthis reklamierten die Attacken für sich, einem jemenitischen Militärvertreter zufolge richteten sie sich gegen Armeelager im Zentrum des Landes und nahe der Grenze zu Saudi-Arabien.

Textgröße ändern: