Pallade Veneta - Verteidigungsminister Austin: USA werden Angriffe auf Truppen im Nahen Osten "nicht tolerieren"

Verteidigungsminister Austin: USA werden Angriffe auf Truppen im Nahen Osten "nicht tolerieren"


Verteidigungsminister Austin: USA werden Angriffe auf Truppen im Nahen Osten "nicht tolerieren"
Verteidigungsminister Austin: USA werden Angriffe auf Truppen im Nahen Osten "nicht tolerieren" / Foto: Drew ANGERER - AFP

Die USA werden Angriffe auf US-Truppen im Nahen Osten nach Angaben von Verteidigungsminister Lloyd Austin nicht hinnehmen. "Die Vereinigten Staaten werden Angriffe auf unser Personal in der Region nicht tolerieren", sagte Austin am Dienstag (Ortszeit) bei einer Pressekonferenz in Annapolis.

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Bei einem Raketenangriff auf den Luftwaffenstützpunkt Ain al-Assad in der irakischen Provinz Al-Anbar am Montag waren sieben US-Kräfte verletzt worden. Es war der dritte Angriff auf den Stützpunkt in etwas mehr als drei Wochen. Auf dem Stützpunkt sind Kräfte der USA sowie der von den Vereinigten Staaten angeführten Anti-Dschihadisten-Koalition stationiert.

In einer Erklärung des Pentagon zu einem Telefonat zwischen US-Verteidigungsminister Austin und seinem israelischen Kollegen Joav Gallant wurde der Raketenbeschuss als "Angriff einer mit dem Iran verbündeten Miliz auf die US-Streitkräfte" bezeichnet. Beide waren sich einig, dass es sich um eine "gefährliche Eskalation" handele.

Seit dem Beginn des Krieges zwischen Israel und der islamistischen Palästinenserorganisation Hamas am 7. Oktober haben die Angriffe auf von der US-Armee genutzte Stützpunkte im Irak und in Syrien deutlich zugenommen. Der Raketenangriff vom Montag erfolgte zu einer Zeit, in der ein Angriff des Iran und seiner Verbündeten auf Israel nach der Tötung hochrangiger Vertreter der Hamas und der libanesischen Hisbollah erwartet wurde.

Im Irak sind rund 2500 US-Soldaten stationiert, im Nachbarland Syrien 900 weitere. Die von den USA angeführte internationale Militärkoalition in diesen Ländern wurde 2014 gegründet, um die Islamisten von der sunnitischen IS-Miliz zurückzudrängen.

L.Guglielmino--PV

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