Pallade Veneta - Transatlantik-Koordinator Link lobt Harris' Vizekandidat Walz

Transatlantik-Koordinator Link lobt Harris' Vizekandidat Walz


Transatlantik-Koordinator Link lobt Harris' Vizekandidat Walz
Transatlantik-Koordinator Link lobt Harris' Vizekandidat Walz / Foto: Brendan SMIALOWSKI - AFP

Der Transatlantik-Koordinator der Bundesregierung, Michael Link (FDP), hat die innen- und außenpolitische Zuverlässigkeit des frisch benannten Vizepräsidenten-Kandidaten der US-Demokraten, Tim Walz, hervorgehoben. Walz sei "ein versierter Politiker mit langjähriger Erfahrung in seinem Heimatbundesstaat Minnesota, aber auch auf der nationalen Bühne", sagte Link am Mittwoch dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND).

Textgröße ändern:

"Bei meinem persönlichen Gespräch mit Gouverneur Walz im Februar in Minnesota hat er sich am Weltgeschehen überaus interessiert gezeigt und sich zum transatlantischen Bündnis, der NATO als zentralem Pfeiler, und zu guten Handelsbeziehungen bekannt." Walz kenne zudem die Fragen der Sicherheits- und Allianzpolitik aus seinem langjährigen Dienst bei der Army National Guard, ergänzte Link.

Dieser drängte auf mehr Mäßigung in der politischen Auseinandersetzung in den USA. "Unsere Hoffnung als enge Freunde und Verbündete der USA ist weiterhin, dass der Wunsch vieler amerikanischen Wählerinnen und Wähler nach weniger Polarisierung Gehör findet und das Wahlergebnis – wie es auch ausfällt – von beiden Seiten akzeptiert wird", sagte der FDP-Politiker. Deutschland werde mit jedem Wahlsieger eng zusammenarbeiten.

Die demokratische US-Präsidentschaftskandidatin Kamala Harris hat sich am Dienstag für den Gouverneur von Minnesota, Tim Walz, als ihren Vize entschieden. Der 60-jährige gilt als Politiker, der mit seiner einfachen Sprache Zugang auch zu Wählern ohne akademische Bildung findet, zugleich aber liberale Positionen vertritt. Der frühere Nationalgardist, Lehrer und Footballtrainer vertritt liberale Positionen zu Abtreibung und Cannabis. Zudem befürwortet er eine schärfere Überprüfung von Waffenkäufern.

A.Fallone--PV

Empfohlen

London: Teheran "fast sicher" für Vorfall an Luftwaffenstützpunkt verantwortlich

Nach Aussage des britischen Premierministers Andy Burnham ist es "fast sicher", dass die iranischen Revolutionsgarden hinter den verdächtigen Aktivitäten an einem auch von den USA genutzten britischen Militärstützpunkt im Südwesten Englands stehen. "Ich kann unsere Einschätzung bestätigen, dass es mit hoher Wahrscheinlichkeit im Iran koordiniert wurde, fast sicher unter der Leitung der Islamischen Revolutionsgarde Irans", sagte Burnham am Montag im Parlament in London.

EU und Großbritannien planen Gipfeltreffen für den 20. November

Die EU und Großbritannien wollen am 20. November ihr ursprünglich für Juli geplantes Gipfeltreffen nachholen. "Gemeinsam wollen wir unsere Zusammenarbeit vertiefen, unsere Resilienz stärken, unsere Fähigkeit zur Bewältigung gemeinsamer Herausforderungen ausbauen und Stabilität in Europa und darüber hinaus fördern", erklärte EU-Ratspräsident António Costa am Montag. Er freue sich darauf, gemeinsam mit EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen den britischen Premierminister Andy Burnham zum zweiten Gipfel in Brüssel begrüßen zu dürfen, schrieb Costa im Onlinedienst X.

Stromsteuer-Senkung und klare Worte zur AfD: CDU will sich aus Krise arbeiten

Neue Entlastungen für die Bürger und frischer Schwung bei den Reformen: Die CDU will mit einem nachgeschärften Profil und gezielten Verbesserungen für die Menschen im Land Vertrauen zurückgewinnen. "Wir müssen uns aus einem Tief herausarbeiten", sagte Parteichef und Bundeskanzler Friedrich Merz am Montag in Berlin. Er kündigte unter anderem eine Absenkung der Stromsteuer "für alle" an. Zum Umgang mit der AfD richtete er klare Worte an mögliche Abweichler in den eigenen Reihen.

Nato-Kommandeur warnt Russland: Jeder Angriff auf das Bündnis wäre "sinnlos"

Der Oberbefehlshaber der Nato-Truppen in Europa, US-General Alexus Grynkewich, hat Russland vor einem Angriff auf das Bündnis gewarnt und betont, dass jeder Angriff "sinnlos" wäre. "Wenn jemand so töricht ist, uns anzugreifen, werden wir kämpfen", sagte Grynkewich am Montag bei einem Besuch in Polen. "Wir werden den Angriff stoppen und dem Angreifer die Möglichkeit nehmen, seine Ziele zu erreichen, welche auch immer das sein mögen", betonte der Oberbefehlshaber.

Textgröße ändern: