Pallade Veneta - Selenskyj: Ukraine kontrolliert 74 Ortschaften in russischer Grenzregion Kursk

Selenskyj: Ukraine kontrolliert 74 Ortschaften in russischer Grenzregion Kursk


Selenskyj: Ukraine kontrolliert 74 Ortschaften in russischer Grenzregion Kursk
Selenskyj: Ukraine kontrolliert 74 Ortschaften in russischer Grenzregion Kursk / Foto: Roman PILIPEY - AFP

Die Ukraine kontrolliert nach Angaben von Präsident Wolodymyr Selenskyj inzwischen 74 Ortschaften in der russischen Grenzregion Kursk. "74 Ortschaften sind unter der Kontrolle der Ukraine", sagte Selenskyj am Dienstag in seiner abendlichen Videoansprache. Der amtierende Gouverneur der russischen Region, Alexej Smirnow, hatte am Montag gesagt, 28 Ortschaften in Kursk seien von den ukrainischen Einheiten besetzt.

Textgröße ändern:

Selenskyj sagte am Dienstag, die ukrainischen Streitkräfte rückten "trotz schwieriger und intensiver Kämpfe" weiter vor und hätten weitere russische Soldaten gefangengenommen, um sie gegen ukrainische Kriegsgefangene auszutauschen.

Der Präsident veröffentlichte ein Video, das ihn bei einem Videotelefonat mit dem ukrainischen Armeechef Oleksandr Syrskyj zeigt. Syrskyj berichtet darin, die ukrainischen Truppen seien "in einigen Gebieten um ein bis drei Kilometer vorgerückt". Binnen eines Tages habe die Ukraine "mehr als 40 Quadratkilometer Territorium" eingenommen.

Die ukrainischen Streitkräfte waren am 6. August überraschend nach Kursk vorgedrungen und eroberten bis Montagabend laut Berechnungen der Nachrichtenagentur AFP mindestens 800 Quadratkilometer. Armeechef Syrskyj hatte am Montag gesagt, Kiew kontrolliere bereits rund 1000 Quadratkilometer der Region. "Entlang der gesamten Frontlinie finden weiterhin Kämpfe statt", berichtete Syrsky weiter. "Trotz der hohen Intensität der Kämpfe" sei "die Lage unter Kontrolle.

Z.Ottaviano--PV

Empfohlen

Drei Wochen nach Wahl: Koalitionsverhandlungen in Schwerin gestartet

Drei Wochen nach der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern haben sich SPD, Linke und Grüne erstmals zu Koalitionsgesprächen getroffen. Ministerpräsidentin und SPD-Landeschefin Manuela Schwesig sagte am Montag zur ersten Verhandlungsrunde in Schwerin, die drei Parteien hätten "die Möglichkeit, eine demokratische stabile Koalition zu bilden". Das "Vertrauen und die Zuversicht", dass diese zustande komme, seien nach den ersten Gesprächen gewachsen.

US-Medien: Trump könnte Botschafterin in Athen wegen peinlicher Enthüllungen feuern

Die US-Botschafterin in Griechenland, Kimberly Guilfoyle, könnte Medienberichten zufolge nach mehreren für sie peinlichen Enthüllungen möglicherweise bald aus ihrem Amt entlassen werden. US-Präsident Donald Trump werde voraussichtlich demnächst über die Zukunft der ehemaligen Verlobten seines ältesten Sohnes, Donald Jr., entscheiden, berichtete der Sender CNN am Sonntag (Ortszeit). In den vergangenen Tagen hatte das "Wall Street Journal" mehrere Artikel veröffentlicht, die äußerst unangenehm für die Botschafterin sind.

Endgültiges Ergebnis: Berliner Parlament hat fünf Sitze weniger

Das neue Berliner Abgeordnetenhaus hat fünf Sitze weniger als nach der Wahl zunächst angenommen. Das wurde nun auch durch das am Montag vom Landeswahlausschuss festgestellte endgültige Wahlergebnis bestätigt. Danach hat das Landesparlament 153 Abgeordnete. Zunächst ging die Wahlleitung in ihrem vorläufigen Ergebnis nach der Abgeordnetenhauswahl am 20. September von 158 Sitzen aus.

Tausende demonstrieren erneut in Neu Delhi gegen Leiter der Wahlkommission

In der indischen Hauptstadt Neu Delhi haben tausende Menschen nach Angaben von Journalisten der Nachrichtenagentur AFP an einer erneuten Demonstration gegen den Leiter der Wahlkommission teilgenommen. Die Demonstranten unter der Führung der oppositionellen Kongress-Partei marschierten am Montag in Richtung des Obersten Gerichtshofs, um dort ihre Forderung nach dem Rücktritt von Wahlkommissar Gyanesh Kumar einzureichen. Seit Wochen gibt es in Indien Massenproteste gegen die Überprüfung der Wählerverzeichnisse durch die Kommission.

Textgröße ändern: