Pallade Veneta - Selenskyj: Ukraine "verstärkt" ihre Positionen in der russischen Region Kursk

Selenskyj: Ukraine "verstärkt" ihre Positionen in der russischen Region Kursk


Selenskyj: Ukraine "verstärkt" ihre Positionen in der russischen Region Kursk
Selenskyj: Ukraine "verstärkt" ihre Positionen in der russischen Region Kursk / Foto: Handout - UKRAINIAN PRESIDENTIAL PRESS SERVICE/AFP/Archiv

Bei ihrer Offensive in der westrussischen Grenzregion Kursk hat die ukrainische Armee nach Angaben von Präsident Wolodymyr Selenskyj ihre Positionen "verstärkt". Armeechef Oleksandr Syrskyj habe ihn über "die Verstärkung der Positionen unserer Streitkräfte in der Region Kursk und die Ausweitung des stabilisierten Gebiets" informiert, erklärte Selenskyj am Samstag im Onlinedienst Telegram. Schon am Freitag hatte die Armee Fortschritte bei der Offensive gemeldet - Moskau erklärte hingegen, die ukrainischen Soldaten "zurückzudrängen".

Textgröße ändern:

Die ukrainische Armee hatte am 6. August überraschend eine Offensive in der Region Kursk begonnen. Nach Angaben von Armeechef Syrskyj wurden bisher mehr als tausend Quadratkilometer und 82 Ortschaften eingenommen, darunter auch die strategisch wichtige Stadt Sudscha rund zehn Kilometer jenseits der russischen Grenze. Dort befindet sich ein wichtiger Gasknotenpunkt des russischen Konzerns Gazprom, der es ermöglicht, russisches Gas über die Ukraine nach Europa zu transportieren.

Nach Angaben aus Kiew dient der Vorstoß unter anderem dazu, Russland angesichts des russischen Krieges in der Ukraine zu einem "fairen Verhandlungsprozess" zu bewegen. Die eingenommenen Gebiete sollen demnach bei möglichen Gesprächen als Verhandlungsmasse dienen. Der Vorstoß ist die größte grenzüberschreitende Offensive der Ukraine seit Beginn des russischen Angriffskriegs und die erste einer ausländischen Armee auf russischem Boden seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs.

F.M.Ferrentino--PV

Empfohlen

"Schattenkrieg": Dobrindt drängt auf Stärkung der Befugnisse der Nachrichtendienste

Angesichts der gewachsenen Bedrohung durch Destabilisierungsaktionen und verdeckte Angriffe fremder Mächte hat Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) auf eine rasche Stärkung der Befugnisse der deutschen Nachrichtendienste gedrängt. Deutschland müsse sich "dem Schattenkrieg des 21. Jahrhunderts jetzt mit geballter Kraft" entgegenstellen, sagte Dobrindt bei einem Symposium des Bundesamtes für Verfassungsschutz am Montag in Berlin. Er forderte den Bundestag auf, dazu die von der Regierung beschlossene Reform der Nachrichgtendienste umzusetzen.

Saudi-Arabien: Ein Toter und elf Verletzte bei neuem Angriff auf Flughafen von Riad

Einen Tag nach dem folgenschwersten Angriff in Saudi-Arabien seit mehr als einem Jahrzehnt ist bei einem erneuten Beschuss des internationalen Flughafens der Hauptstadt Riad ein Mensch getötet worden. Elf weitere Menschen wurden dabei am Sonntag verletzt, wie die saudiarabische Luftfahrtbehörde mitteilte. Die jemenitische Huthi-Miliz erklärte, sie habe seit Samstag mehrere Angriffe auf den Flughafen von Riad verübt.

AfD-Politikerin Huy scheitert mit Klage gegen Ausschluss aus Abgeordnetenvereinigung

Die AfD-Politikerin Gerrit Huy ist mit einer Klage gegen ihren Ausschluss aus einer Abgeordnetenvereinigung gescheitert. Das Landgericht Berlin erklärte in einem am Montag veröffentlichten Urteil den Ausschluss der Bundestagsabgeordneten aus der Deutschen Parlamentarischen Gesellschaft (DPG) für rechtens. (Az 88 O 155/25)

Britischer Premier Burnham bestätigt russische Einflussnahme auf Brexit-Votum 2016

Der britische Premierminister Andy Burnham hat eine Einmischung Russlands in das Brexit-Votum von 2016 bestätigt und vor den Folgen russischer Einflussnahme auf die Politik in Europa und auch Deutschland gewarnt. Bei seinem Amtsantritt habe er sich erkundigt, ob es eine Einmischung Russlands in das damalige Referendum gegeben habe, sagte Burnham in einem am Montag veröffentlichten Podcast. "Und ich habe die klare Antwort erhalten: ja."

Textgröße ändern: