Pallade Veneta - Trump will Kostenerstattung für künstliche Befruchtung

Trump will Kostenerstattung für künstliche Befruchtung


Trump will Kostenerstattung für künstliche Befruchtung
Trump will Kostenerstattung für künstliche Befruchtung / Foto: JEFF KOWALSKY - AFP

Der republikanische Präsidentschaftskandidat Donald Trump will eine Kostenerstattung von In-Vitro-Befruchtungen (IVF) für Paare in den USA. Unter einer Trump-Präsidentschaft würden alle mit IVF verbundenen Kosten vom Staat übernommen - oder die Versicherungsgesellschaften würden verpflichtet, sie zu übernehmen, sagte der Ex-Präsident am Donnerstag (Ortszeit) bei einer Wahlkampfveranstaltung im Bundesstaat Michigan. "Wir wollen mehr Babys", fuhr Trump fort.

Textgröße ändern:

Seit das oberste US-Gericht im Jahr 2022 das landesweite Grundrecht auf Abtreibungen aufgehoben hatte, gibt es Befürchtungen bei Kritikern der Entscheidung, dass das Urteil auch Folgen für IVF haben könnte. Das Thema IVF spielt auch im Vorfeld der Präsidentschaftswahl im November eine Rolle.

Trump äußerte sich derweil in einem Interview mit dem Sender NBC zu Abtreibungen. Die im Bundesstaat Florida geltende Frist von sechs Wochen für Abtreibungen bezeichnete er als "zu kurz", sie müsse länger sein.

Das Abtreibungsrecht ist ein zentrales Thema des Wahlkampfs. Die Demokraten und ihre Präsidentschaftskandidatin Kamala Harris hoffen, viele Wählerinnen mit diesem Thema mobilisieren zu können, die über die Einführung rigider Abtreibungsregelungen in von den Republikanern dominierten Bundesstaaten empört sind.

M.Jacobucci--PV

Empfohlen

Selenskyjs: Russland greift nach Trumps Ankündigung zu Energie-Waffenruhe Energieanlagen an

Russland hat nach Angaben des ukrainischen Präsident Wolodymyr Selenskyj nach der Ankündigung von US-Präsident Donald Trump zu einer "Energie-Waffenruhe" zwischen Kiew und Moskau Energieanlagen in der Ukraine angegriffen. "Die Russen haben ein Kraftwerk in Kiew mit einer Schahed-Drohne angegriffen", schrieb Selenskyj am Sonntagabend in Online-Netzwerken. Später habe es noch weitere Angriffe auf Energieanlagen in der Region Charkiw im Nordosten der Ukraine gegeben.

Frankreich: EU-Abgeordneter Glucksmann Präsidentschaftskandidat des sozialdemokratischen Lagers

Der EU-Abgeordnete Raphaël Glucksmann ist zum Präsidentschaftskandidaten des sozialdemokratischen Lagers in Frankreich gekürt worden. Bei der gemeinsamen Vorwahl seiner Partei Place Publique und der Sozialistischen Partei (PS) erhielt Glucksmann am Sonntag gut 66 Prozent der Stimmen, wie die Organisatoren mitteilten. Weit abgeschlagen folgte auf dem zweiten Platz der PS-Vorsitzende Olivier Faure mit knapp 14,5 Prozent der Stimmen.

Saudi-Arabien: Mehrere Verletzte bei neuem Angriff auf Flughafen von Riad

Bei einem neuen Angriff auf den internationalen Flughafen der saudiarabischen Hauptstadt Riad hat es am Sonntag wieder Verletzte gegeben. Die saudiarabische Luftfahrtbehörde teilte mit, der neue Angriff am Sonntagnachmittag habe mehrere Verletzte zur Folge gehabt. "Die Beurteilung der Schäden und die Überprüfung der Sicherheit der Anlagen dauern noch an", fügte die Behörde hinzu.

Trump verkündet "Energie-Waffenruhe" zwischen Kiew und Moskau - Selenskyj überrascht

Nach seinem Diesel-Deal mit Russland und einem heftigen Schlagabtausch mit dem ukrainischen Staatschef Wolodymyr Selenskyj hat US-Präsident Donald Trump am Sonntag eine angebliche "Energie-Waffenruhe" zwischen Kiew und Moskau verkündet. Beide Länder hätten zugestimmt, ab sofort ihre Angriffe auf die Energie-Infrastruktur des jeweils anderen Staates einzustellen, erklärte Trump. Selenskyj reagierte überrascht auf die Ankündigung. Kiew sei aber bereit, eine solche Waffenruhe zu befolgen, wenn auch Moskau sich daran halte. Vom Kreml gab es zunächst keine Stellungnahme.

Textgröße ändern: