Pallade Veneta - Rechnungsverfahren: Wahlleiter überprüft Sitzverteilung nach Wahl in Sachsen

Rechnungsverfahren: Wahlleiter überprüft Sitzverteilung nach Wahl in Sachsen


Rechnungsverfahren: Wahlleiter überprüft Sitzverteilung nach Wahl in Sachsen
Rechnungsverfahren: Wahlleiter überprüft Sitzverteilung nach Wahl in Sachsen / Foto: RALF HIRSCHBERGER - AFP/Archiv

Der sächsische Landeswahlleiter Martin Richter überprüft nach der Landtagswahl vom Sonntag das Ergebnis zur Sitzverteilung im Landtag. Das Portal wahlrecht.de erklärte auf seiner Webseite, die Zahl der vom Landeswahlleiter errechneten Abgeordnetensitze passten nicht zu den im vorläufigen Ergebnis angegebenen Stimmenzahlen. "Der Sachverhalt wird geprüft", sagte eine Sprecherin der Landeswahlleitung in Kamenz am Montag der Nachrichtenagentur AFP.

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Bei der Berechnung nach dem bei der Landtagswahl am Sonntag in Sachsen erstmals verwendeten Sitzzuteilungsverfahren nach Sainte-Laguë kommt wahlrecht.de nach eigenen Angaben auf 41 Sitze für die CDU und damit auf einen Sitz weniger als nach dem vom Landeswahlleiter in der Nacht zum Montag veröffentlichten vorläufigen Ergebnis. Auch die AfD hätte nach Berechnungen von wahlrecht.de mit 40 einen Sitz weniger als nach dem vorläufigen Ergebnis. Grüne und SPD hätten laut wahlrecht.de hingegen jeweils einen Sitz mehr.

Die CDU von Ministerpräsident Michael Kretschmer ging aus der Landtagswahl in Sachsen am Sonntag als stärkste Partei hervor, knapp vor der AfD. Um weiterhin eine Regierung zu führen, wäre die CDU auf eine Zusammenarbeit mit dem BSW und der SPD angewiesen.

A.Saggese--PV

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