Pallade Veneta - Dobrindt: Entscheidung über Unions-Kanzlerkandidatur im "September oder Oktober"

Dobrindt: Entscheidung über Unions-Kanzlerkandidatur im "September oder Oktober"


Dobrindt: Entscheidung über Unions-Kanzlerkandidatur im "September oder Oktober"
Dobrindt: Entscheidung über Unions-Kanzlerkandidatur im "September oder Oktober" / Foto: Odd ANDERSEN - AFP

Der CSU-Landesgruppenchef im Bundestag, Alexander Dobrindt, hat Erwartungen an eine baldige Entscheidung über die Kanzlerkandidatur der Union gedämpft. "Der Zeitplan für die Kanzlerkandidatur heißt: Im Spätherbst entscheiden, also September oder Oktober", sagte Dobrindt der "Augsburger Allgemeinen" vom Dienstag. "Das scheint mir ein für alle erwartbarer Zeitraum zu sein", sagte Dobrindt.

Textgröße ändern:

Im Magazin "stern" bezeichnete Dobrindt die Frage der Kanzlerkandidatur als noch nicht entschieden. "Solange sie nicht beschlossen ist, ist sie offen", sagte er, fügte aber an: "Die Favoritenrolle ist klar."

Nach den Landtagswahlen in Sachsen und Thüringen hatte sich am Montag CSU-Chef und Bayerns Ministerpräsident Markus Söder für eine mögliche Kanzlerkandidatur bereiterklärt. Als Favorit gilt aber CDU-Chef Friedrich Merz. Dieser sagte am Montag: "Die Äußerung von Markus Söder hat keinen Neuigkeitswert." Beide betonten, dass sie sich wie vereinbart in der Frage der Kanzlerkandidatur untereinander verständigen werden.

CDU und CSU hatten vereinbart, dass über die Frage der Kanzlerkandidatur im Spätsommer dieses Jahres, aber nicht vor der Landtagswahl in Brandenburg am 22. September entschieden wird. Kalendarischer Herbstbeginn ist allerdings bereits der 21. September. Die nächste Bundestagswahl findet am 28. September 2025 statt.

I.Saccomanno--PV

Empfohlen

Trump verkündet "Energie-Waffenruhe" zwischen Kiew und Moskau - Selenskyj überrascht

Nach seinem Diesel-Deal mit Russland und einem heftigen Schlagabtausch mit dem ukrainischen Staatschef Wolodymyr Selenskyj hat US-Präsident Donald Trump am Sonntag eine angebliche "Energie-Waffenruhe" zwischen Kiew und Moskau verkündet. Beide Länder hätten zugestimmt, ab sofort ihre Angriffe auf die Energie-Infrastruktur des jeweils anderen Staates einzustellen, erklärte Trump. Selenskyj reagierte überrascht auf die Ankündigung. Kiew sei aber bereit, eine solche Waffenruhe zu befolgen, wenn auch Moskau sich daran halte. Vom Kreml gab es zunächst keine Stellungnahme.

Festnahme in Polen nach möglichem Attentatsversuch auf Regierungschef und Minister

In Polen ist nach Hinweisen auf einen "möglichen Attentatsversuch" gegen Ministerpräsident Donald Tusk und Verteidigungsminister Wladyslaw Kosiniak-Kamysz ein Verdächtiger festgenommen worden. "Der Mann, der mit einem Attentat gedroht hat, ist festgenommen worden", schrieb Tusk am Sonntag im Onlinedienst X. Er dankte der Polizei für ihr "schnelles und entschlossenes Eingreifen". Auch Innenminister Marcin Kierwinski gab auf X die Festnahme bekannt.

BND-Spionageaffäre: Unions-Fraktionsvize fordert lückenlose Aufklärung

Nach der Festnahme des ehemaligen BND-Chefs August Hanning wegen Spionagevorwürfen fordert Unions-Fraktionsvize Günter Krings (CDU) eine lückenlose Aufklärung und weitere Konsequenzen im Bundesnachrichtendienst. "Es drängt sich jetzt die Frage auf, wie überprüfen wir auch und checken auch, ob frühere hochrangige Mitarbeiter des Dienstes ihr Wissen nutzen", sagte der ehemalige Staatssekretär im Bundesinnenministerium am Sonntag im ARD-"Bericht aus Berlin".

Zuckersteuer: Neun Landes-Agrarminister der Union richten Protestbrief an Merz

Im Streit um die Einführung einer Zuckersteuer wenden sich neun Landes-Agrarminister von CDU und CSU in einem Protestbrief an die Bundesregierung. "Wir als Ministerinnen und Minister der unionsgeführten Agrarressorts sprechen uns gegen eine Verbrauchssteuer auf zuckerhaltige Produkte aus", heißt es in dem Schreiben an Kanzler Friedrich Merz, Kanzleramtschefin Nina Warken und Unionsfraktionschef Thorsten Frei (alle CDU), das der "Welt" laut Mitteilung vom Sonntag vorliegt.

Textgröße ändern: