Pallade Veneta - Frankreichs Ex-Premier Philippe will für Präsidentschaftswahl 2027 kandidieren

Frankreichs Ex-Premier Philippe will für Präsidentschaftswahl 2027 kandidieren


Frankreichs Ex-Premier Philippe will für Präsidentschaftswahl 2027 kandidieren
Frankreichs Ex-Premier Philippe will für Präsidentschaftswahl 2027 kandidieren / Foto: JULIEN DE ROSA - AFP/Archiv

Inmitten zäher Gespräche um die Bildung einer neuen Regierung in Frankreich hat Ex-Premierminister Edouard Philippe seine Kandidatur für die Präsidentschaftswahl 2027 angekündigt. Der 53-jährige, der von 2017 bis 2020 unter Präsident Emmanuel Macron amtiert hatte, gab seine Entscheidung in einem am Dienstagabend veröffentlichten mit dem Magazin "Le Point" bekannt. Philippes Schritt war im Vorfeld bereits erwartet worden.

Textgröße ändern:

Zu seiner Ankündigung sagte Philippe gegenüber "Le Point": "Ich bereite mich darauf vor, den Franzosen etwas vorzuschlagen. Was ich vorschlagen werde, wird massiv sein. Die Franzosen werden entscheiden." Frankreich müsse sich derzeit "vier Gefahren" stellen, sagte Philippe zudem: Dabei gehe es um die Demokratie, den öffentlichen Haushalt, den "Stillstand" im Land sowie "öffentliche Ordnung und Sicherheit".

Philippe, der derzeit Bürgermeister der Hafenstadt Le Havre in der Normandie ist, war während des ersten Mandats von Macron Premierminister und zeitweise beliebter als dieser - und ist in Frankreich weiterhin populär. Nach seinem Rücktritt im Juli 2020 gründete er eine eigene Partei namens Horizons, die Macrons Partei Renaissance unterstützt.

Der seit 2017 amtierende derzeitige Präsident Macron kann zur kommenden Präsidentschaftswahl nicht mehr antreten.

H.Ercolani--PV

Empfohlen

Trump verkündet "Energie-Waffenruhe" zwischen Kiew und Moskau - Selenskyj überrascht

Nach seinem Diesel-Deal mit Russland und einem heftigen Schlagabtausch mit dem ukrainischen Staatschef Wolodymyr Selenskyj hat US-Präsident Donald Trump am Sonntag eine angebliche "Energie-Waffenruhe" zwischen Kiew und Moskau verkündet. Beide Länder hätten zugestimmt, ab sofort ihre Angriffe auf die Energie-Infrastruktur des jeweils anderen Staates einzustellen, erklärte Trump. Selenskyj reagierte überrascht auf die Ankündigung. Kiew sei aber bereit, eine solche Waffenruhe zu befolgen, wenn auch Moskau sich daran halte. Vom Kreml gab es zunächst keine Stellungnahme.

Festnahme in Polen nach möglichem Attentatsversuch auf Regierungschef und Minister

In Polen ist nach Hinweisen auf einen "möglichen Attentatsversuch" gegen Ministerpräsident Donald Tusk und Verteidigungsminister Wladyslaw Kosiniak-Kamysz ein Verdächtiger festgenommen worden. "Der Mann, der mit einem Attentat gedroht hat, ist festgenommen worden", schrieb Tusk am Sonntag im Onlinedienst X. Er dankte der Polizei für ihr "schnelles und entschlossenes Eingreifen". Auch Innenminister Marcin Kierwinski gab auf X die Festnahme bekannt.

BND-Spionageaffäre: Unions-Fraktionsvize fordert lückenlose Aufklärung

Nach der Festnahme des ehemaligen BND-Chefs August Hanning wegen Spionagevorwürfen fordert Unions-Fraktionsvize Günter Krings (CDU) eine lückenlose Aufklärung und weitere Konsequenzen im Bundesnachrichtendienst. "Es drängt sich jetzt die Frage auf, wie überprüfen wir auch und checken auch, ob frühere hochrangige Mitarbeiter des Dienstes ihr Wissen nutzen", sagte der ehemalige Staatssekretär im Bundesinnenministerium am Sonntag im ARD-"Bericht aus Berlin".

Zuckersteuer: Neun Landes-Agrarminister der Union richten Protestbrief an Merz

Im Streit um die Einführung einer Zuckersteuer wenden sich neun Landes-Agrarminister von CDU und CSU in einem Protestbrief an die Bundesregierung. "Wir als Ministerinnen und Minister der unionsgeführten Agrarressorts sprechen uns gegen eine Verbrauchssteuer auf zuckerhaltige Produkte aus", heißt es in dem Schreiben an Kanzler Friedrich Merz, Kanzleramtschefin Nina Warken und Unionsfraktionschef Thorsten Frei (alle CDU), das der "Welt" laut Mitteilung vom Sonntag vorliegt.

Textgröße ändern: