Pallade Veneta - Weidel wirft "Ampel" Komplettversagen vor - Scholz warnt vor Gefahr durch AfD

Weidel wirft "Ampel" Komplettversagen vor - Scholz warnt vor Gefahr durch AfD


Weidel wirft "Ampel" Komplettversagen vor - Scholz warnt vor Gefahr durch AfD
Weidel wirft "Ampel" Komplettversagen vor - Scholz warnt vor Gefahr durch AfD / Foto: John MACDOUGALL - AFP

Die AfD-Vorsitzende Alice Weidel hat der Bundesregierung in der Generaldebatte des Bundestags ein umfassendes Versagen vorgeworfen. Die Ampel-Koalition betreibe eine Politik, die zu "Wohlstandsvernichtung, Deindustrialisierung, Massenmigration und einem Verlust der inneren Sicherheit" führe, sagte Weidel am Mittwoch vor den Abgeordneten. Dafür sei der Bundeskanzler auch persönlich verantwortlich: "Sie sind der Kanzler des Niedergangs, Herr Scholz", sagte die AfD-Chefin.

Textgröße ändern:

Weidel warf der aktuellen Bundesregierung und den Vorgängerregierungen vor, mit einer migrationsfreundlichen Politik die Gesellschaft gespalten zu haben. "Sie alle haben das migrationspolitische Staatsversagen in den letzten Jahren und Jahrzehnten aktiv vorangetrieben", sagte die AfD-Chefin. "Sie haben die Wege der Vernunft ausgeschlagen und stattdessen die Gesellschaft gespalten."

Weidel forderte "sofortige robuste Maßnahmen" zum Stopp der Zuwanderung: ein "striktes Moratorium" für Einwanderung, Aufnahme und Einbürgerung; einen kompletten Stopp des Zuzugs von Migranten für mindestens fünf Jahre; die "sofortige Ausweisung aller Illegalen und Straftäter" und die Beseitigung "aller sozialstaatlichen Anreize" für die Migration.

Weidel reagierte mit ihren Ausführungen auf Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD), der seine Rede in der Generaldebatte mit scharfer Kritik an der AfD eröffnet hatte. Die AfD sei "schlecht für unser Land", sagte Scholz. "Die AfD wird dafür sorgen, dass unser Land absteigt, wenn sie ihre Politik umsetzen kann."

Die Wahlergebnisse für die AfD bei den Landtagswahlen in Sachsen und in Thüringen bezeichnete der Kanzler als "bedrückend". Die AfD habe ein "Menschenbild, das von gestern ist, ein Frauenbild, das von gestern ist, und wir werden alles dafür tun, dass diese politische Formation wieder an Bedeutung in Deutschland verliert", fügte er hinzu.

F.Dodaro--PV

Empfohlen

Bundeswehr meldet mehrere hundert Zwischenfälle mit Drohnen in vergangenen Jahren

Die Bundeswehr hat in den vergangenen Jahren mehrere hundert sicherheitsrelevante Zwischenfälle mit Drohnen verzeichnet. "Seit Beginn der völkerrechtswidrigen russischen Vollinvasion der Ukraine im Februar 2022 hat das Meldeaufkommen auch zu Drohnensichtungen mit Bezug zur Bundeswehr deutlich zugenommen und sich verstetigt", sagte ein Sprecher des Operativen Führungskommandos der Bundeswehr den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (Mittwochsausgaben).

Seoul: Nordkorea feuert ballistische Rakete Richtung Japan ab

Wenige Tage von einem gemeinsamen Militärmanöver der USA und Südkoreas hat Nordkorea nach Angaben aus Seoul eine ballistische Rakete abgefeuert. Die nordkoreanische Rakete sei in Richtung Japan geschossen worden und habe über dem Meer eine Strecke von mehr als 700 Kilometern zurückgelegt, erklärte der Generalstab der südkoreanischen Armee am Mittwoch. Die japanische Regierung kritisierte den Vorfall als "Bedrohung für Frieden und Sicherheit".

Trump bestätigt heimlichen Flugzeugwechsel bei Abflug von Nato-Gipfel in Ankara

US-Präsident Donald Trump hat Berichte bestätigt, dass er kurz vor dem Abflug vom Nato-Gipfel in Ankara auf dem Flughafen der türkischen Hauptstadt heimlich die Maschine wechselte. "Sie wollten, dass ich einen anderen Flug nehme, ein anderes Flugzeug", sagte Trump am Dienstag offensichtlich mit Blick auf seine Personenschützer. "Sie wollten es so, also habe ich es gemacht. Ich tue, was sie sagen."

Warken verteidigt Geheimdienstreform - Scharfe Kritik von Kubicki

Vor der geplanten Verabschiedung der Geheimdienstreform durch das Bundeskabinett hat Kanzleramtschefin Nina Warken (CDU) die Pläne verteidigt: "Das Kabinett legt an diesem Mittwoch den Grundstein für die umfangreichste und grundlegendste Reform der Nachrichtendienste seit ihrem Bestehen", sagte Warken der "Rheinischen Post".

Textgröße ändern: