Pallade Veneta - Zusammenstöße zwischen Demonstranten und Polizei bei Militärmesse in Australien

Zusammenstöße zwischen Demonstranten und Polizei bei Militärmesse in Australien


Zusammenstöße zwischen Demonstranten und Polizei bei Militärmesse in Australien
Zusammenstöße zwischen Demonstranten und Polizei bei Militärmesse in Australien / Foto: William WEST - AFP

Kriegsgegner haben sich bei Demonstrationen am Rande einer Rüstungsmesse in Australien Auseinandersetzungen mit der Polizei geliefert. Nach Polizeiangaben wurden bei den Protesten am Mittwoch 33 Menschen festgenommen. Zu der Demonstration hatten unter anderem Klimaaktivisten der Gruppe Extinction Rebellion sowie die Gruppe Studenten für Palästina aufgerufen.

Textgröße ändern:

Der Protest richtete sich sowohl gegen die dreitägige Messe in Melbourne, bei der Waffen und Technologien aus der ganzen Welt ausgestellt werden, als auch gegen die australische Haltung zum Krieg zwischen Israel und der radikalislamischen Hamas im Gazastreifen.Viele Demonstranten trugen sogenannte Palästinensertücher, andere schwenkten palästinensische Flaggen.

Die Polizei des australischen Bundesstaats Victoria zählte nach eigenen Angaben rund 1200 Protestteilnehmer. Sie sei "entsetzt" angesichts des Verhaltens "einiger der Demonstranten", erklärte die Polizei. Nach ihren Angaben wurden die Beamten mit Flaschen, Steinen und Pferdekot beworfen und mit Säure besprüht. Zudem hätten einige Demonstranten Mülltonnen und Holzpaletten in Brand gesetzt. Die Polizei setzte nach eigenen Angaben Tränengas, Blendgranaten und Pfefferspray.

Der australische Premierminister Anthony Albanese verurteilte die Gewalt. "Die Menschen haben das Recht, friedlich zu protestieren, aber man sagt nicht, dass man gegen Rüstungsgüter ist, indem man Polizisten mit Gegenständen bewirft", erklärte er.

O.Merendino--PV

Empfohlen

"Russlands Google": Beeinträchtigungen durch Drohnenangriff auf Yandex-Rechenzentrum

Ein Rechenzentrum des als "Russlands Google" bekannten Technologieunternehmens Yandex ist durch einen Drohnenangriff lahmgelegt worden. Die Infrastruktur des Datenzentrums in Wladimir östlich von Moskau sei beschädigt worden, teilte das Unternehmen am Sonntag im Onlinedienst Telegram mit. Nun werde geprüft, wie die vollständig ausgesetzten Aktivitäten des Rechenzentrums wieder aufgenommen werden könnten. Verletzt wurde bei dem Angriff nach Unternehmensangaben niemand.

Lulas Team wirft US-Konzern Meta Einmischung in brasilianischen Wahlkampf vor

Das Wahlkampfteam von Brasiliens Staatschef Luiz Inàcio Lula da Silva hat dem US-Tech-Konzern Meta Einmischung in den Präsidentschaftswahlkampf vorgeworfen. Online-Plattformen von Meta wie etwa Instagram hätten die Verbreitung seiner Inhalte eingeschränkt, erklärte Lulas Wahlkampfteam am Samstag (Ortszeit). So sei bei einer Veröffentlichung auf Lulas offiziellem Nutzerkonto die Zählung der Abrufzahlen unterbrochen worden, was die Reichweite verringert habe.

Eskalation im Konflikt mit Huthis: Viele Tote und Verletzte bei Angriff auf Riads Airport

Mit einem tödlichen Raketenangriff auf den internationalen Flughafen der saudiarabischen Hauptstadt Riad ist der Konflikt mit der pro-iranischen Huthi-Miliz im Jemen weiter eskaliert. Nach dem Angriff mit mindestens zwölf Toten und 309 Verletzten kündigte die von Saudi-Arabien geführte Militärkoalition gegen die Huthis am Sonntag eine entschiedene Reaktion an. US-Präsident Donald Trump kritisierte die Attacke vom Samstag als "nicht hinnehmbar", die Vereinten Nationen äußerten sich besorgt.

SPD-Spitzenkandidat in NRW skeptisch gegenüber Parteiausschlussverfahren gegen Schröder

In der Debatte um einen Parteiausschluss von SPD-Altkanzler Gerhard Schröder wegen seiner Nähe zu Kreml-Chef Wladimir Putin hat der SPD-Spitzenkandidat für die Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen, Jochen Ott, Skepsis geäußert. "Die Hürden für einen Parteiausschluss sind hoch. Ich bin deshalb zum jetzigen Zeitpunkt skeptisch, ob ein Ausschlussverfahren gegen Gerhard Schröder Aussicht auf Erfolg hätte", sagte Ott dem "Kölner Stadt-Anzeiger".

Textgröße ändern: