Pallade Veneta - Blinken: USA prüfen "mit Dringlichkeit" Kiews Forderungen zu Langstreckenwaffen

Blinken: USA prüfen "mit Dringlichkeit" Kiews Forderungen zu Langstreckenwaffen


Blinken: USA prüfen "mit Dringlichkeit" Kiews Forderungen zu Langstreckenwaffen
Blinken: USA prüfen "mit Dringlichkeit" Kiews Forderungen zu Langstreckenwaffen / Foto: Mark Schiefelbein - POOL/AFP

Die USA arbeiten laut ihrem Außenminister Antony Blinken "mit Dringlichkeit" an der Erfüllung der militärischen Forderungen der Ukraine, die vom Westen gelieferte Langstreckenwaffen auch für Angriffe auf Ziele in Russland nutzen will. "Wir arbeiten mit Dringlichkeit daran, weiterhin sicherzustellen, dass die Ukraine alles hat, was sie braucht, um sich wirksam zu verteidigen", sagte Blinken am Mittwoch bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit seinem britischen Kollegen David Lammy und dem ukrainischen Außenminister Andrij Sybiga in Kiew.

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US-Präsident Joe Biden und der britische Premierminister Keir Starmer würden am Freitag über die Forderungen sprechen, fuhr Blinken fort. Er war am Mittwoch mit Lammy zu Gesprächen mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj über eine weitere Unterstützung im Verteidigungskrieg gegen Russland nach Kiew gereist.

"Es ist wichtig, alle Beschränkungen für den Einsatz amerikanischer und britischer Waffen gegen legitime militärische Ziele in Russland aufzuheben", sagte Sybiga bei der Pressekonferenz. Der ukrainische Außenminister appellierte zudem an die Nato-Nachbarländer der Ukraine, russische Drohnen und Raketen über dem Westen des Landes abzuschießen. "Die Russen (...) greifen immer öfter Einrichtungen nahe der Nato-Grenze an", sagte Sybiga. Die Verbündeten sollen "die Möglichkeit prüfen, Raketen über dem Territorium der Ukraine abzuschießen".

Lammy kündigte indes weitere militärische Unterstützung Großbritanniens an. "Ich kann verkünden, dass wir nun auch bis Jahresende hunderte zusätzliche Flugabwehrraketen, zehntausende zusätzliche Schuss Artilleriemunition und mehr gepanzerte Fahrzeuge an die Ukraine schicken werden", sagte er.

Erst am Freitag hatte Selenskyj bei einem Treffen der Ukraine-Kontaktgruppe in Ramstein erneut für die Erlaubnis geworben, mit westlichen Langstreckenwaffen auch Ziele auf russischem Gebiet beschießen zu dürfen. Am Dienstag dann sagte US-Präsident Joe Biden, seine Regierung "arbeite" an einer entsprechenden Freigabe der von den USA an die Ukraine gelieferten Langstreckenwaffen.

F.Abruzzese--PV

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