Pallade Veneta - Sechs Ausländer in Venezuela wegen angeblichen Komplotts festgenommen

Sechs Ausländer in Venezuela wegen angeblichen Komplotts festgenommen


Sechs Ausländer in Venezuela wegen angeblichen Komplotts festgenommen
Sechs Ausländer in Venezuela wegen angeblichen Komplotts festgenommen / Foto: Handout - Venezuela's Interior and Justice Ministry/AFP

Sechs Ausländer aus den USA und Europa sind in Venezuela wegen angeblicher Pläne zur "Destabilisierung" des Landes festgenommen worden. Insgesamt wurden drei US-Bürger, zwei Spanier und ein Tscheche festgenommen, wie die Regierung in Caracas am Samstag mitteilte. Die Festgenommenen hätten "Gewaltakte" gegen Präsident Nicolás Maduro und dessen Regierung geplant, sagte Innenminister Diosdado Cabello bei einer Pressekonferenz. Mehr als 400 Gewehre seien sichergestellt worden.

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"Wir wissen, dass die US-Regierung etwas mit dieser Aktion zu tun hat", sagte der Minister. Es gebe Verbindungen zu den Geheimdiensten der USA und Spaniens sowie zur venezolanischen Oppositionsführerin María Corina Machado. "Sie haben französische Söldner kontaktiert, sie haben Söldner aus Osteuropa kontaktiert und sie befinden sich in einem Einsatz, um unser Land anzugreifen", sagte Cabello. Die sechs Festgenommenen seien dabei, Geständnisse abzulegen.

Die Regierungen der USA, Spaniens und Tschechiens reagierten zunächst nicht auf die Behauptungen. 'Die Beziehungen zwischen Venezuela und den USA sowie Spanien haben sich seit der venezolanischen Präsidentschaftswahl verschlechtert. Der seit 2013 autoritär regierende Linkspolitiker Maduro war ungeachtet internationaler Kritik und Betrugsvorwürfen der Opposition von den venezolanischen Behörden zum Sieger der Wahl vom 28. Juli erklärt worden. Die USA verhängten wegen Vorwürfen des Wahlbetrugs vor wenigen Tagen Sanktionen gegen ranghohe Behördenvertreter Venezuelas.

Der venezolanische Oppositionskandidat bei der Präsidentschaftswahl, Edmundo González Urrutia, floh vor einer Woche nach Spanien. Die Beziehungen zwischen beiden Staaten verschlechterten sich weiter, nachdem Spaniens Verteidigungsministerin Margarita Robles Venezuela vor wenigen Tagen als "Diktatur" bezeichnete.

Während die USA den Oppositionskandidaten Gonzáles Urrutia als Wahlsieger anerkannt haben, beschränken sich Spanien und andere EU-Staaten bislang darauf, Maduro nicht als Sieger anzuerkennen. Sie fordern eine Veröffentlichung der vollständigen Wahlergebnisse durch die venezolanischen Behörden.

D.Vanacore--PV

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