Pallade Veneta - Linken-Vorstand richtet nach sexuellen Übergriffen Expertinnen-Kommission ein

Linken-Vorstand richtet nach sexuellen Übergriffen Expertinnen-Kommission ein


Linken-Vorstand richtet nach sexuellen Übergriffen Expertinnen-Kommission ein
Linken-Vorstand richtet nach sexuellen Übergriffen Expertinnen-Kommission ein / Foto: TOBIAS SCHWARZ - SID/Archiv

Angesichts der Vorwürfe wegen sexueller Übergriffe in der Linken hat der Parteivorstand eine unabhängige Expertinnen-Kommission zu dem Thema eingerichtet. Wie die Partei am Donnerstag weiter mitteilte, bat das Gremium erneut alle Betroffenen um Entschuldigung und kündigte weitere Maßnahmen zur Bekämpfung der bekannt gewordenen Missstände an.

Textgröße ändern:

"Wir sind entsetzt und betroffen über die Fälle sexualisierter Übergriffe im Zusammenhang mit der Parteiarbeit", hieß es in einer Erklärung des Vorstands. "Es ist uns ein großes Anliegen, sexualisierte Übergriffe in der Partei zu verhindern." Die Parteispitze wolle "unsere Strukturen und unseren Umgang miteinander einer gewissenhaften Überprüfung unterziehen um zu erkennen, wie und wo Fehlverhalten stattfindet und oder gedeckt wird". zudem wolle sie auf entsprechende Konsequenzen für die Täterinnen und Täter hinwirken.

Die Partei sieht sich derzeit mit Sex-Vorwürfen konfrontiert, die in besonderem Maße den hessischen Landesverband betreffen. Die bisherige Ko-Parteichefin Susanne Hennig-Wellsow hat ihren Rücktritt von diesem Amt unter anderem damit begründet, dass der "Umgang mit Sexismus in den eigenen Reihen eklatante Defizite unserer Partei offen gelegt" habe.

M.Jacobucci--PV

Empfohlen

Merz sagt Selenskyj weitere Ukraine-Hilfe und europäischen Gipfel zu

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat der Ukraine bei einem Besuch von Präsident Wolodymyr Selenskyj in Berlin weitere Unterstützung zugesagt und einen Gipfel der „Koalition der Willigen“ für die kommende Woche angekündigt. „Die Ukraine kann sich auf Deutschland verlassen.

Trump kündigt Ende des milliardenschweren Israel-Hilfsprogramms an

US-Präsident Donald Trump hat das Aus für ein milliardenschweres Zehn-Jahres-Programm zur Unterstützung der Sicherheit Israels angekündigt. Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu sei mit dem Schritt „einverstanden“, führte aus Trump am Dienstag in einem Telefoninterview mit dem US-Sender „Fox News“.

Russischer Angriff auf Dorf in Saporischschja fordert mindestens 33 Tote

Einen Tag nach dem tödlichen russischen Angriff auf ein Dorf in der Region Saporischschja befürchtet die Ukraine noch über 50 Menschen unter den Trümmern. „Ein einziger Angriff hat 33 Menschen getötet.

Trump will jährliche US-Militärhilfe für Israel bis Jahresende beenden

Präsident Donald Trump hat am Dienstag erklärt, die Vereinigten Staaten würden ihre jährliche Militärhilfe für Israel in Höhe von fast vier Milliarden Dollar bis Jahresende einstellen. Der Zeitpunkt der Ankündigung überraschte: Sie fiel auf den Tag der Zwischenwahlen zum US-Kongress (Midterms) und dürfte einen Konflikt mit dem Kongress auslösen.

Textgröße ändern: