Pallade Veneta - Bundespolizei registriert knapp 2500 unerlaubte Einreisen an Grenzen

Bundespolizei registriert knapp 2500 unerlaubte Einreisen an Grenzen


Bundespolizei registriert knapp 2500 unerlaubte Einreisen an Grenzen
Bundespolizei registriert knapp 2500 unerlaubte Einreisen an Grenzen / Foto: SEBASTIEN BOZON - AFP/Archiv

In den ersten beiden Wochen seit Wiedereinführung von Kontrollen an allen deutschen Grenzen hat die Bundespolizei knapp 2500 unerlaubte Einreisen registriert. In 1419 Fällen seien die Einreisewilligen bereits an der Grenze zurückgewiesen worden, teilte das Präsidium der Bundespolizei am Dienstag in Potsdam mit. In 127 weiteren Fällen seien "aufenthaltsbeendende Maßnahmen" angewandt worden.

Textgröße ändern:

Das bedeutet in der Regel, dass sich Einreisende bereits auf dem Gebiet der Bundesrepublik befanden, dann aber in das Land zurückgebracht wurden, aus dem sie kamen. 69 weitere an der Grenze angetroffene Menschen seien bereits mit einer Wiedereinreisesperre für Deutschland belegt gewesen und daher an der Einreise gehindert worden.

Zudem gab die Bundespolizei bekannt, in dem Zwei-Wochen-Zeitraum vom 16. bis 30. September 49 Schleuser festgenommen zu haben. Das Bundesinnenministerium hatte die Grenzkontrollen zum Schutz der inneren Sicherheit und zur Reduzierung irregulärer Migration angeordnet.

Am 16. September weitete die Bundespolizei deshalb ihre Kontrollen auf die Landgrenzen zu Frankreich, Belgien, den Niederlanden, Luxemburg und Dänemark ausgeweitet. An den übrigen Landgrenzen (Polen, Tschechien, Österreich und Schweiz) fanden die vorübergehend wiedereingeführten Binnengrenzkontrollen bereits zuvor statt.

I.Saccomanno--PV

Empfohlen

Zeitung: Trump wechselte nach Nato-Gipfel heimlich das Flugzeug

US-Präsident Donald Trump hat einem Zeitungsbericht zufolge nach dem Nato-Gipfel in Ankara heimlich das Flugzeug gewechselt und ist mit einer kleineren Maschine abgereist als bisher gedacht. Grund dafür sei eine Morddrohung aus dem Iran gewesen, berichtete die "Washington Post" am Montag. Für den heimlichen Maschinenwechsel habe sich Trump in den Container eines Catering-Fahrzeugs begeben müssen.

Behörden: Fünf Tote und 20 Verletze bei russischem Angriff auf Saporischschja

Bei neuen russischen Angriffen auf die Ukraine sind nach Behördenangaben in Saporischschja mindestens fünf Menschen getötet worden. Zudem seien in der Stadt im Südosten des Landes 20 Menschen verletzt worden, teilte der Chef der Militärverwaltung in der Region, Iwan Federow, in der Nacht zum Dienstag im Onlinedienst Telegram mit. "Leider hört die Zahl der Opfer nach der feindlichen Attacke nicht auf zu steigen."

Rufe nach Aufnahme von Hitzeschutz als Gemeinschaftsaufgabe in die Verfassung

Angesichts der hohen Temperaturen in Deutschland mehren sich die Rufe, dass Hitzeschutz als Gemeinschaftsaufgabe in die Verfassung aufgenommen werden soll. "Hitzeschutz bleibt eine Daueraufgabe", sagte der Präsident des Deutschen Städtetages, Burkhard Jung, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND, Dienstagsausgaben). Hitzeschutz und Klimaanpassung gehörten ins Grundgesetz. Ähnlich äußerte sich der Sozialverband VdK.

Klingbeil nimmt geplante Kürzung von Steuerfreibeträgen für Vereine zurück

Angesichts massiver Kritik nimmt Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) die geplante Kürzung von Steuerfreibeträgen für Vereine zurück. Durch die Debatte der vergangenen Tage sei "der Eindruck entstanden, wir würden es den tausenden Ehrenamtlichen in unseren Vereinen schwer machen wollen", erklärte er am Montagabend. Dies sei aber nicht Ziel der Pläne gewesen. Die Bundesregierung nehme die Kritik aber trotzdem ernst und streiche die geplante Änderung bei Vereinen aus dem Gesetzentwurf.

Textgröße ändern: