Pallade Veneta - "Ich habe eine Glock": Harris spricht über Besitz von halbautomatischer Pistole

"Ich habe eine Glock": Harris spricht über Besitz von halbautomatischer Pistole


"Ich habe eine Glock": Harris spricht über Besitz von halbautomatischer Pistole
"Ich habe eine Glock": Harris spricht über Besitz von halbautomatischer Pistole / Foto: Brendan Smialowski - AFP

US-Präsidentschaftskandidatin Kamala Harris hat in einem Interview den Besitz einer halbautomatischen Pistole offenbart. "Ich habe eine Glock, und zwar schon seit geraumer Zeit", sagte sie in dem am Montag (Ortszeit) ausgestrahlten Format "60 Minutes" des Senders CBS. Auf die Frage, ob sie ihre Waffe jemals abgefeuert habe, sagte die US-Vizepräsidentin: "Natürlich habe ich das. Auf einem Schießstand."

Textgröße ändern:

Ganz im Sinne ihrer Partei hatte die 59-jährige Harris ihren Status als Waffenbesitzerin bislang nur selten erwählt. Die Demokraten fordern angesichts der weitverbreiteten Waffengewalt in den USA Beschränkungen beim Zugang zu Schusswaffen. Dagegen treten die Republikaner energisch für das Recht auf privaten Waffenbesitz ein.

Der republikanische Präsidentschaftskandidat Donald Trump, hatte wiederholt behauptet, Harris wolle die Waffen der US-Bürger konfiszieren - so auch in der einzigen Fernsehdebatte der beiden Kandidaten im vergangenen Monat. Darin hatte Harris den Vorwurf jedoch entschieden zurückgewiesen und gesagt, dass sowohl sie als auch ihr Vize Tim Walz Waffenbesitzer seien. Auch in einem Interview mit Talkshow-Ikone Oprah Winfrey betonte Harris ihren Status als Waffenbesitzerin und scherzte: "Wenn jemand in mein Haus einbricht, wird er erschossen."

Der österreichische Hersteller Glock stellt eine der am meisten verkauften Handfeuerwaffen in den USA her. Glocks werden häufig von der Polizei verwendet. Auch in Hollywood-Filmen sind Helden und Bösewichte oft mit dieser Waffe ausgestattet, weshalb sie fast einen Kultstatus erlangt hat.

T.Galgano--PV

Empfohlen

Kosovo-Schutztruppe KFOR will Präsenz an Schlüsselpositionen zurückfahren

Die Nato-Schutztruppe für das Kosovo hat angekündigt, erstmals seit Beginn der KFOR-Mission die Präsenz an zwei Schlüsselpositionen zurückzufahren. Zur Begründung führte die KFOR am Montag in einer Mitteilung unter anderem die "verbesserte Sicherheitssituation" am serbischen Kloster Visoki Decani an. Fortan sollten kosovarische Polizisten in die dortige "Sicherheitsarchitektur" integriert werden, hieß es. Bei der ständigen Truppenpräsenz an einer Brücke in der zwischen Serben und Kosovo-Albanern geteilten Stadt Mitrovica solle demnach "mit einem Übergang begonnen" werden.

US-Demokratin Alexandria Ocasio-Cortez lässt Eizellen einfrieren

Die bekannte US-Abgeordnete Alexandria Ocasio-Cortez vom linken Flügel der Demokraten lässt ihre Eizellen einfrieren. Die prominente Politikerin und mögliche Präsidentschaftsbewerberin veröffentlichte am Wochenende Onlinevideos von ihrer Fruchtbarkeitsbehandlung. Zu sehen ist unter anderem, wie die 36-Jährige mit dem Spitznamen AOC sich selbst Hormonspritzen setzt.

OVG: Waffenentzug bei AfD-Mitgliedern in Sachsen-Anhalt rechtskräftig bestätigt

Mitgliedern und Unterstützern des AfD-Landesverbands Sachsen-Anhalt kann wegen ihrer Parteibindung ihre waffenrechtliche Erlaubnis entzogen werden. Das Oberverwaltungsgericht (OVG) von Sachsen-Anhalt bestätigte den Widerruf der waffenrechtlichen Erlaubnis für drei aktuelle und frühere Mitglieder der vom Landesverfassungsschutz als gesichert rechtsextremistische Partei, wie aus am Montag in Magdeburg veröffentlichten Bechlüssen hervorgeht. (3 L 44/25; 3 L 45/25; 3 L 51/25)

Anschlag auf italienischen Journalisten: Mutmaßlicher Auftraggeber festgenommen

Zehn Monate nach dem Sprengstoffanschlag auf den bekannten italienischen Investigativjournalisten Sigfrido Ranucci hat die Polizei einen weiteren Verdächtigen festgenommen. Der Unternehmer Valter Lavitola stehe im Verdacht, der Auftraggeber des Anschlags zu sein, teilten die Carabinieri am Montag mit. Lavitola ist in Italien kein Unbekannter: Er war ein Vertrauter des früheren Regierungschefs Silvio Berlusconi und hatte wiederholt Probleme mit der Justiz.

Textgröße ändern: