Pallade Veneta - Kreml weist Berichte über Einsatz nordkoreanischer Soldaten in Ukraine zurück

Kreml weist Berichte über Einsatz nordkoreanischer Soldaten in Ukraine zurück


Kreml weist Berichte über Einsatz nordkoreanischer Soldaten in Ukraine zurück
Kreml weist Berichte über Einsatz nordkoreanischer Soldaten in Ukraine zurück / Foto: SERGEI ILNITSKY - POOL/AFP/Archiv

Nach Berichten über die angebliche Präsenz nordkoreanischer Soldaten in der Ukraine hat der Kreml dementiert, Soldaten aus dem Land für seine Ukraine-Offensive einzusetzen. "Das scheint eine weitere Falschnachrichten-Geschichte zu sein", sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow am Donnerstag. Die ukrainische Zeitung "Kyiv Post" hatte vergangene Woche unter Berufung auf Geheimdienstquellen berichtet, dass sechs nordkoreanische Soldaten bei einem ukrainischen Raketenangriff auf russisch besetztes Gebiet bei Donezk getötet worden seien.

Textgröße ändern:

Der südkoreanische Verteidigungsminister Kim Yong Hyun hatte es daraufhin "hochwahrscheinlich" genannt, dass diese Berichte zuträfen. Laut dem Chef des Zentrums für Desinformationsbekämpfung bei der ukrainischen Armee, Andrij Kowalenko, soll die Zahl der nordkoreanischen Soldaten in der Ukraine "auf eine kleine Anzahl von Pioniertruppen" begrenzt sein. Diese Soldaten überwachten den Gebrauch der Munition, die Nordkorea an Russland liefere , erklärte Kowalenko. Die russische Armee sei immer mehr von diesen Munitionslieferungen abhängig.

Experten berichten seit langem, dass Russland in der Ukraine nordkoreanische Raketen einsetze, was Moskau und Pjöngjang jedoch bestreiten. Nordkorea und Russland hatten in den vergangenen Jahren ihre militärischen Beziehungen verstärkt. Der russische Präsident Wladimir Putin besuchte im Juni die nordkoreanische Hauptstadt Pjöngjang und unterzeichnete ein Verteidigungsabkommen mit Machthaber Kim Jong Un.

M.Jacobucci--PV

Empfohlen

Trump ernennt Katie Zacharia zu seiner neuen Sprecherin

US-Präsident Donald Trump hat die konservative Kommentatorin Katie Zacharia zu seiner neuen Sprecherin ernannt. Er lobte sie am Freitag in seinem Onlinenetzwerk Truth Social als treue Anhängerin seiner Maga-Bewegung (Make America Great Again, Macht Amerika wieder großartig). Zacharia wird damit die Nachfolge von Karoline Leavitt antreten, die im August zurückgetreten war. Leavitt hatte dies damit begründet, dass sie sich nach der Geburt ihres zweiten Kindes mehr auf die Familie konzentrieren wolle.

Trump: Mit Putin russische Diesel-Lieferung für USA und Weltmarkt vereinbart

Russland will nach Angaben von US-Präsident Donald Trump große Mengen Diesel an die USA und den Weltmarkt liefern. Trump erklärte am Freitag in seinem Onlinedienst Truth Social, dies habe er mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin vereinbart, um die Preise zu senken. Russland werde "sofort mehr als 300.000 Tonnen Dieselkraftstoff" für die USA und den Weltmarkt liefern und weitere 500.000 Tonnen im November, schrieb Trump.

Ermittler: Copilot von Flydubai-Maschine plante Selbstmordanschlag auf Flughafen Tel Aviv

Der Copilot der in Saudi-Arabien notgelandeten Flydubai-Maschine plante nach Angaben der emiratischen Ermittler einen Selbstmordanschlag auf den Flughafen im israelischen Tel Aviv. Der Mann aus dem Oman habe sich dabei die Anschläge vom 11. September 2001 in den USA zum Vorbild genommen, erklärte Generalstaatsanwalt Hamad Saif al-Schamsi am Freitag. Sein Ziel sei gewesen, so viele Menschen wie möglich zu töten.

Steinmeier und Macron besuchen französische Raumfahrt- und Rüstungsunternehmen

Zum Abschluss seines zweitägigen Staatsbesuchs in Frankreich hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier die Themen Raumfahrt und nukleare Abschreckung in den Mittelpunkt gestellt. Gemeinsam mit Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron besuchte er am Freitag mehrere darauf spezialisierte Unternehmen. Ein ursprünglich geplantes Mittagessen im Rathaus von Bordeaux wurde an einen anderen Ort verlegt. In der Stadt war es im Zuge der Schülerproteste in den vergangenen Tagen zu Ausschreitungen gekommen.

Textgröße ändern: