Pallade Veneta - US-Präsident Biden will Reise nach Angola im Dezember nachholen

US-Präsident Biden will Reise nach Angola im Dezember nachholen


US-Präsident Biden will Reise nach Angola im Dezember nachholen
US-Präsident Biden will Reise nach Angola im Dezember nachholen / Foto: ANDREW CABALLERO-REYNOLDS - AFP

Nach seinem Deutschland-Besuch will US-Präsident Joe Biden im Dezember auch seine Reise nach Angola nachholen. Wie das Weiße Haus am Mittwoch in Washington mitteilte, ist die Reise in das ölreiche südafrikanische Land nun für die erste Dezemberwoche geplant und findet damit nach der Präsidentschaftswahl am 5. November statt.

Textgröße ändern:

Ursprünglich hatte Biden geplant, Ende vergangener Woche für drei Tage nach Deutschland zu kommen und anschließend nach Angola weiterzureisen. Wegen des Hurrikans "Milton" hatte der 81-Jährige beide Reisen zunächst abgesagt. Nach Deutschland macht der scheidende US-Präsident nun eine verkürzte Reise, bei der am Freitag mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) zusammentreffen will.

Biden sehe in Angola einen "strategischen Partner und regionalen Führer" in Afrika, sagte die Sprecherin des Weißen Hauses, Karine Jean-Pierre. Bei seinem Besuch seien Gespräche mit Präsident João Lourenço unter anderem über die Themen "Sicherheit, Gesundheit und wirtschaftliche Partnerschaft" geplant.

Angola ist ein Schlüsselstaat bei den Bemühungen der USA, dem wachsenden Einfluss Chinas und Russlands auf dem afrikanischen Kontinent entgegenzuwirken. Bidens Reisen zum Ende seiner Amtszeit finden auch vor dem Hintergrund statt, dass er versucht, die US-Allianzen für den Fall zu stärken, dass der Republikaner Donald Trump die Präsidentschaftswahl am 5. November gewinnt.

Der Rechtspopulist hat in seiner ersten Amtszeit (2017-2021) traditionelle Verbündete wie Deutschland vielfach vor den Kopf gestoßen. Stattdessen sympathisiert er mit autoritär herrschenden Staatschefs wie Wladimir Putin in Russland oder Xi Jinping in China.

A.dCosmo--PV

Empfohlen

Datenbank: 2025 starben weltweit 350 humanitäre Helfer - 186 davon im Gazastreifen

Im vergangenen Jahr sind weltweit 350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter humanitärer Hilfsorganisationen bei einem Einsatz ums Leben gekommen - mehr als die Hälfte davon im Gazastreifen. Das zeigen Zahlen der von Humanitarian Outcomes betriebenen Datenbank zu Sicherheitsvorfällen gegen humanitäre Helfer (AWSD), die dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (Montag) vorliegt. Demnach gab es 2025 die zweithöchste Zahl von Todesopfern seit Beginn der Datenerfassung im Jahr 1997.

Trump verzichtet offenbar vorerst auf Angriffe auf Iran: "Halten uns zurück"

US-Präsident Donald Trump will auf weitere Angriffe auf den Iran offenbar vorerst verzichten und stattdessen auf wirtschaftlichen Druck setzen. "Wir halten uns zurück", sagte Trump dem Nachrichtenportal "Axios" am Sonntag in einem kurzen Telefoninterview. "Wir verhandeln nur so halb mit ihnen", fügte der US-Präsident hinzu. Die US-Regierung warte ab und beobachte den Iran, der eine "enorme Inflation" und "kein Geld" habe.

Umfrage: Mehrheit der Deutschen gegen Abschaffung der "Rente mit 63"

Im Streit um die "Rente mit 63" hat sich in einer aktuellen Umfrage eine deutliche Mehrheit der Deutschen gegen eine Abschaffung der Frührentenregelung ausgesprochen. Laut einer Befragung des Meinungsforschungsinstituts Insa für die "Bild am Sonntag" lehnen 68 Prozent der Bundesbürger eine Abschaffung der Regelung ab - nur 24 Prozent befürworten sie. Acht Prozent machten keine Angabe.

Klingbeil plant höhere Besteuerung bestimmter Vereine

Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) will einem Medienbericht zufolge die Steuerfreibeträge für bestimmte Vereine und andere Organisationen deutlich senken. Über einen entsprechenden Gesetzentwurf des Finanzministerium berichtete am Samstag die "Bild". Statt eines steuerlichen Freibetrags von 5000 Euro soll es demnach ab 2027 eine Freigrenze von 1000 Euro geben. Einkommen bis zu dieser Grenze würde steuerfrei bleiben, bei Gewinnen darüber hinaus, würde das gesamte Einkommen steuerpflichtig.

Textgröße ändern: