Pallade Veneta - Putin streitet Entsendung nordkoreanischer Truppen nach Russland nicht ab

Putin streitet Entsendung nordkoreanischer Truppen nach Russland nicht ab


Putin streitet Entsendung nordkoreanischer Truppen nach Russland nicht ab
Putin streitet Entsendung nordkoreanischer Truppen nach Russland nicht ab / Foto: Alexander NEMENOV - AFP

Russlands Präsident Wladimir Putin hat eine Entsendung nordkoreanischer Truppen nach Russland nicht abgestritten. "Russland hat nie daran gezweifelt, dass es der Demokratischen Volksrepublik Korea mit der Zusammenarbeit mit Russland ernst ist, wir arbeiten mit unseren nordkoreanischen Freunden zusammen", sagte Putin am Donnerstag im russischen Kasan auf Nachfrage von Journalisten. "Was wir tun, ist unsere Sache", sagte Putin dort nach dem Brics-Gipfel bei einer Pressekonferenz.

Textgröße ändern:

Zuvor hatten die USA erklärt, sie hätten Beweise dafür, dass Pjöngjang Soldaten für einen möglichen Einsatz in der Ukraine nach Russland verlegt habe. Der ukrainische Militärgeheimdienst teilte am Donnerstag mit, erste nordkoreanische Soldaten seien in der russischen Grenzregion Kursk gesichtet worden. "Die ersten Einheiten der nordkoreanischen Armee, die auf Übungsplätzen im Osten Russlands trainiert wurden, sind schon im Kampfgebiet angekommen", erklärte der ukrainische Militärgeheimdienst

Putin äußerte sich auch zu den Beziehungen zwischen Russland und den USA nach der US-Wahl am 5. November und betonte, diese hingen allein von Washington ab. Wenn die USA "offen sind, werden wir auch offen sein", erklärte er. "Und wenn sie nicht wollen, dann ist das auch okay".

Putin erklärte zudem, er begrüße die von dem republikanischen Präsidentschaftskandidaten Donald Trump getätigten "aufrichtigen" Äußerungen zu seiner Bereitschaft, den Konflikt in der Ukraine zu beenden.

Trump habe gesagt, er werde "alles tun, um den Konflikt in der Ukraine zu beenden. Mir scheint, dass er das aufrichtig meint", sagte Putin. "Derartige Äußerungen, egal von wem sie kommen, begrüßen wir natürlich", betonte der Kreml-Chef.

Ein Frieden mit der Ukraine müsse auf "den Realitäten" auf dem Schlachtfeld in der Ukraine gegründet sein, wo die russische Armee rund 20 Prozent des Territoriums kontrolliert, fügte Putin hinzu.

H.Lagomarsino--PV

Empfohlen

Vor CDU-Klausurtagung: Frei dringt auf klaren Kurs und "konsequente" Umsetzung von Reformen

Vor der am Sonntag beginnenden Klausurtagung des CDU-Präsidiums hat Fraktionschef Thorsten Frei seine Partei zu einem geschlosseneren Auftreten aufgerufen. "Ich glaube, es ist ganz wichtig, dass wir als Gesamtpartei in ihrer ganzen Breite, auch verankert in den Ländern, uns auf eine einheitliche Marschrichtung verständigen und so dann auch gemeinsam voranschreiten", sagte Frei am Freitag im ARD-"Morgenmagazin".

Schüsse auf Auto mit Kind an Bord: Mann in New York bei ICE-Einsatz verletzt

In New York ist ein Mann während eines Einsatzes der umstrittenen Einwanderungsbehörde ICE angeschossen worden. Die Einsatzkräfte eröffneten nach Behördenangaben am Donnerstagnachmittag (Ortszeit) in der Bronx das Feuer auf das Auto des Mannes, in dem sich auch ein fünfjähriges Kind befand. New Yorks Bürgermeister Zohran Mamdani forderte einen Abzug der ICE-Mitarbeiter aus der Stadt.

US-Flugzeugträger "USS Abraham Lincoln" nach elfmonatigem Einsatz wieder in Kalifornien

Der in die Negativschlagzeilen geratene US-Flugzeugträger "USS Abraham Lincoln" ist nach rund elf Monaten in seinen Heimathafen im kalifornischen San Diego zurückgekehrt. Angehörige der rund 5000 Matrosen und Marinesoldaten begrüßten am Donnerstag am Kai ihre Liebsten, die sie seit fast einem Jahr nicht mehr gesehen hatten. Für viele Soldatinnen und Soldaten war es ein emotionales Wiedersehen mit ihren Familien.

Polizei: Mann in New York bei Auseinandersetzung mit Bundeskräften angeschossen

In New York ist nach Angaben der örtlichen Polizei ein Mann bei einer Auseinandersetzung mit Einsatzkräften der Bundesbehörden angeschossen worden. Am Donnerstagnachmittag (Ortszeit) sei es im Stadtviertel Marble Hill in der Bronx "zu einem Schusswaffenvorfall unter Beteiligung" von Bundesmitarbeitern der Strafverfolgungsbehörden gekommen, teilte die New Yorker Polizei mit. Örtlichen Medien zufolge führte die für ihr hartes Vorgehen bekannte Einwanderungsbehörde ICE zum Zeitpunkt des Vorfalls einen Einsatz aus.

Textgröße ändern: