Pallade Veneta - USA heben Restriktionen gegen Kuba teilweise auf

USA heben Restriktionen gegen Kuba teilweise auf


USA heben Restriktionen gegen Kuba teilweise auf
USA heben Restriktionen gegen Kuba teilweise auf / Foto: Yamil LAGE - AFP

Die US-Regierung hat angekündigt, eine Reihe von Beschränkungen gegen Kuba aufzuheben. Das Außenministerium erklärte am Montag, unter anderem ein seit mehreren Jahren ausgesetztes Programm wieder einzuführen, das die Einwanderung für Familienmitglieder von in den USA lebenden Kubanern erleichtert. Zudem sollen Obergrenzen für Überweisungen von den USA nach Kuba aufgehoben und die Zahl der Flüge zwischen den beiden Ländern erhöht werden.

Textgröße ändern:

Die Regierung betonte, dass sämtliche Finanzsanktionen gegen einzelne Kubaner und Einrichtungen bestehen bleiben sollen. Es gehe nur darum, auf die "humanitäre Situation" in Kuba zu "reagieren" und der Bevölkerung die Möglichkeit zu "wirtschaftlicher Entwicklung" zu geben, erklärte ein hochrangiger US-Vertreter dazu.

Die kubanische Regierung begrüßte die Ankündigung als "kleinen Schritt in die richtige Richtung". Dies ändere jedoch "weder die Ziele noch die Hauptinstrumente der erfolglosen Politik der USA gegen Kuba", erklärte Außenminister Bruno Rodríguez auf Twitter.

Nach der historischen Annäherung zwischen Kuba und den USA zwischen 2014 und 2016 unter Präsident Barack Obama hatten sich die Beziehungen zwischen den beiden Länder unter Donald Trump wieder deutlich abgekühlt. Dessen Nachfolger Joe Biden hatte bislang an allen von Trump erlassenen Sanktionen gegen Kuba festgehalten.

Die Beziehungen zu dem kommunistischen Karibikstaat sind in den USA nicht zuletzt wegen der zahlreichen kubanischen Einwanderer politisch brisant. Der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses des Senats, Bidens Parteifreund Bob Menendez, erklärte umgehend: "Die heutige Ankündigung birgt das Risiko, die falsche Botschaft an die falschen Leute zur falschen Zeit und aus den falschen Gründen zu senden."

H.Ercolani--PV

Empfohlen

Trump: Putin will Nato nicht angreifen - Gesandte mit Ukraine-Plan unterwegs

US-Präsident Donald Trump hält nach den deutschen Vorwürfen gegen Russland wegen des versuchten Drohnen-Anschlags am Flughafen Leipzig an seiner Einschätzung fest, dass Kreml-Chef Wladimir Putin keinen Angriff auf Nato-Gebiet plant. "Ich spreche mit ihm. Ich kenne ihn sehr gut. Putin will kein Nato-Gebiet angreifen", sagte Trump am Freitag im Weißen Haus auf die Frage eines AFP-Reporters.

Vor Abschied bei der UNO: Baerbock fordert erneut UN-Generalsekretärin

Die frühere Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) hat sich wenige Tage vor ihrem Ausscheiden als Präsidentin der UN-Generalversammlung noch einmal für eine Frau an der Spitze der Vereinten Nationen stark gemacht. Dies sei ein "Testfall für die Glaubwürdigkeit der Organisation", erklärte Baerbock am Freitag in New York. Bislang waren ausschließlich Männer UN-Generalsekretär.

Meloni feiert Amtszeit-Rekord und stimmt auf Wahlkampf 2027 ein

Mit einer Kundgebung in der Hafenstadt Bari hat die italienische Ministerpräsidentin Giorgia Meloni den Amtszeit-Rekord ihrer Regierung gefeiert und zugleich den Blick auf die Parlamentswahl 2027 gerichtet. "Stabilität ist kein Rekord, den man zur Schau stellt, sondern die Voraussetzung dafür, dass eine Nation planen, entscheiden, ihre Verpflichtungen einhalten und respektiert werden kann", erklärte die 49-jährige Vorsitzende der ultrarechten Fratelli d'Italia (FdI) im Onlinedienst X.

Angriff am helllichten Tag: Russische Drohne trifft Geheimdienst-Zentrale in Kiew

Am helllichten Tag ist der Sitz des ukrainischen Inlandsgeheimdienstes SBU im Zentrum von Kiew von einer russischen Drohne getroffen worden. Der Angriff am Freitag habe "direkt" auf das Büro des Geheimdienstchefs gezielt, erklärte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj im Onlinedienst Telegram. Nach Behördenangaben wurden zwölf Menschen verletzt. Der Angriff erfolgte kurz vor einem Besuch der US-Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner in Kiew.

Textgröße ändern: