Pallade Veneta - Lkw fährt in Israel in Bushaltestelle: Mindestens 29 Verletzte

Lkw fährt in Israel in Bushaltestelle: Mindestens 29 Verletzte


Lkw fährt in Israel in Bushaltestelle: Mindestens 29 Verletzte
Lkw fährt in Israel in Bushaltestelle: Mindestens 29 Verletzte / Foto: Jack GUEZ - AFP

In Israel sind am Sonntag mindestens 29 Menschen verletzt worden, als ein Lkw in eine Bushaltestelle in der Nähe eines Militärstützpunktes fuhr. Nach Angaben des Rettungsdiensts Magen David Adom wurden sechs von ihnen in Ramat Hascharon schwer verletzt. Der Lkw-Fahrer wurde laut Polizeiangaben "neutralisiert". Es werde geprüft, ob es sich um einen "Terrorangriff" handele. Die radikalislamische Palästinenserorganisation Hamas reklamierte die Tat für sich.

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Nach ersten Erkenntnissen der Polizei war der Lkw nördlich von Tel Aviv in einen an der Haltestelle stehenden Bus gefahren, der gerade seine Passagiere absetzte. Zivilisten vor Ort hätten auf den Lkw-Fahrer geschossen und ihn "neutralisiert".

Das israelische Fernsehen zeigte, wie die Polizei das Gebiet absperrte. Zahlreiche Rettungswagen waren im Einsatz, mindestens ein Hubschrauber war in der Luft.

Die islamistische Hamas erklärte, der "heldenhafte Rammangriff" sei in der Nähe des Hauptquartiers des israelischen Geheimdienstes Mossad verübt worden. Es handele sich um "eine Reaktion auf die von der zionistischen Besatzung begangenen Verbrechen" gegen Palästinenser.

Bei einem weiteren Vorfall versuchte ein Mann nach Armeeangaben, eine Gruppe von israelischen Soldaten im besetzten Westjordanland anzugreifen. Der "Terrorist" sei mit einem Fahrzeug auf die Soldaten zugerast, "die in der Nähe von Hisma eine Anti-Terror-Aktion ausführten", erklärte die Armee. Dann habe er ein Messer gezogen und versucht, Soldaten zu erstechen. "Die Soldaten schalteten den Terroristen aus und vereitelten den versuchten Terroranschlag", hieß es. Es seien keine Soldaten verletzt worden.

Nach jüdischem Kalender gedenkt Israel am Sonntag des Großangriffs der Hamas und anderer militanter Gruppen vom 7. Oktober 2023 auf Israel. Seitdem geht Israel militärisch im Gazastreifen gegen die Hamas und in den vergangenen Wochen verstärkt auch im Libanon gegen die pro-iranische Schiiten-Miliz Hisbollah vor.

Militante Palästinenser haben seither mehrere Anschläge in Israel verübt. Nach einer AFP-Zählung, die sich auf offizielle israelische Zahlen stützt, wurden mindestens 30 Menschen, darunter auch israelische Soldaten, bei solchen Angriffen in Israel getötet.

F.Amato--PV

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