Pallade Veneta - Sicherheitskreise: Fahrer eines Wagens bei israelischem Angriff bei Beirut getötet

Sicherheitskreise: Fahrer eines Wagens bei israelischem Angriff bei Beirut getötet


Sicherheitskreise: Fahrer eines Wagens bei israelischem Angriff bei Beirut getötet
Sicherheitskreise: Fahrer eines Wagens bei israelischem Angriff bei Beirut getötet / Foto: Kawnat HAJU - AFP

Bei einem israelischen Drohnenangriff auf ein Auto auf einer Schnellstraße in der Nähe der libanesischen Hauptstadt Beirut ist der Fahrer des Wagens laut libanesischen Sicherheitskreisen getötet worden. Die Drohne habe am Donnerstag auf einen Mercedes gezielt, der auf der Straße von Araja zwischen Beirut und der östlichen Bekaa-Ebene unterwegs gewesen sei, erfuhr die Nachrichtenagentur AFP aus Sicherheitskreisen.

Textgröße ändern:

Die amtliche libanesische Nachrichtenagentur NNA meldete einen "feindlichen" Drohnenangriff auf einen Wagen auf der wichtigen Verkehrsader. Auf Bildern in Onlinediensten war ein ausgebranntes Autowrack zu sehen, um das weitere Fahrzeuge herumfuhren. NNA zufolge gab es am Donnerstag einen weiteren israelischen Drohnenangriff auf ein Motorrad im Küstenort Nakura.

Ähnliche Angriffe auf Fahrzeuge haben in den vergangenen Wochen zugenommen. Bereits am Mittwoch war der Fahrer eines Wagens bei einem israelischen Angriff auf derselben Schnellstraße bei Beirut getötet worden, wie die AFP ebenfalls aus Sicherheitskreisen erfuhr. Demnach wurden in dem Kleintransporter Munitionsladungen für die Hisbollah-Miliz transportiert.

Lokale Behörden in den Gemeinden Araja und Kahhale hatten die libanesische Armee aufgefordert, "sofort einzugreifen" und die Nutzung der Straßen für den Transport von Bewaffneten und Waffen unverzüglich zu beenden, da dadurch Unschuldige gefährdet würden.

Die israelische Armee griff am Donnerstag zudem Ziele in Al-Hawsh im Süden der südlibanesischen Küstenstadt Tyros an, wie ein Fotograf der AFP berichtete. Zuvor hatte die israelische Armee Bewohner dazu aufgefordert, die Orte zu verlassen. Betroffen war laut NNA auch das palästinensische Flüchtlingslager Ratschidije in Tyros.

Die Hisbollah hatte einen Tag nach dem Überfall der radikalislamischen Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 mit regelmäßigen Raketenangriffen eine zweite Front gegen Israel eröffnet. Als Reaktion beschoss Israel Ziele im Nachbarland. Seit einigen Wochen hat die israelische Armee ihre Angriffe auf Ziele der Hisbollah im Libanon deutlich verstärkt und zudem Ende September auch Bodeneinsätze gegen Stellungen der pro-iranischen Miliz im Südlibanon begonnen.

R.Zarlengo--PV

Empfohlen

Mehr als 70.000 Teilnehmer bei neuen Schülerprotesten in Frankreich

Bei neuen Schülerprotesten in Frankreich sind landesweit mehr als 70.000 Menschen auf die Straße gegangen. Das Innenministerium in Paris sprach am Donnerstag von 71.500 Demonstranten. Etwa 55.000 von ihnen hätten an Protestaktionen vor Schulgebäuden teilgenommen. Die restlichen hätten sich an Protestmärschen beteiligt. Mehr als 500 Menschen seien festgenommen worden, knapp 50 Sicherheitskräfte seien verletzt worden, teilte das Ministerium mit.

Bundestag fordert breitere Datengrundlage bei Pränataltests

Für vorgeburtliche Bluttests, mit denen bestimmte genetische Auffälligkeiten beim ungeborenen Kind festgestellt werden können, sollen nach dem Willen des Bundestages genauere Regeln geschaffen werden. Die Abgeordneten votierten am Donnerstag in namentlicher Abstimmung mit großer Mehrheit für einen entsprechenden fraktionsübergreifenden Antrag. Mehr als hundert Abgeordnete von CDU, CSU, SPD, Grünen und Linken fordern eine genauere Regelung, wann diese sogenannten "nicht invasiven Pränataltests" (NIPT) zur Feststellung von Trisomie-Erkrankungen angewendet werden sollen.

Ukraine-Team zu Gespräch mit Trump-Unterhändlern am Freitag und Samstag in den USA

Inmitten des Ukraine-Kriegs wird ein ukrainisches Verhandlungsteam am Freitag und Samstag in den USA mit den Unterhändlern von US-Präsident Donald Trump zusammentreffen. Die Delegation werde mit Jared Kushner und Steve Witkoff sprechen, sagte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj am Donnerstag gegenüber Journalisten. Die Gespräche sollten zwei Tage dauern. Auch ein europäisches Team solle dazustoßen.

Strafrechtliche Ermittlungen: Niedersachsens SPD-Fraktionschef Politze tritt zurück

Angesichts strafrechtlicher Ermittlungen ist der Fraktionschef der SPD im niedersächsischen Landtag, Stefan Politze, von seinem Amt zurückgetreten. "Die Immunitätsaufhebung und die Berichterstattung der letzten Tage darüber belasten das Amt", begründete der 61-Jährige am Donnerstag nach einer Fraktionssitzung in Hannover seinen Schritt. "Auch wenn ich fest von meiner Unschuld überzeugt bin, spüre ich die Belastung für die Partei, die Fraktion und mich."

Textgröße ändern: