Pallade Veneta - Hisbollah meldet Zerstörung von sechs israelischen Panzern im Südlibanon

Hisbollah meldet Zerstörung von sechs israelischen Panzern im Südlibanon


Hisbollah meldet Zerstörung von sechs israelischen Panzern im Südlibanon
Hisbollah meldet Zerstörung von sechs israelischen Panzern im Südlibanon / Foto: - - AFP/Archiv

Die Hisbollah-Miliz im Libanon hat eigenen Angaben zufolge im Süden des Landes sechs israelische Panzer zerstört. Ihre Kämpfer hätten am Sonntag fünf Panzer vom Typ Merkava am Rand der strategisch wichtigen Ortschaft Bajada zerstört, erklärte die pro-iranische Miliz. Der sechste israelische Panzer sei in der Region Deir Mimas etwa 2,5 Kilometer von der israelisch-libanesischen Grenze entfernt getroffen worden, hieß es in einer weiteren Erklärung der Hisbollah.

Textgröße ändern:

Die libanesische Nachrichtenagentur (NNA) berichtete von schweren Kämpfen in mehreren Gebieten im Süden. Den Angaben zufolge zog sich ein Konvoi aus 30 israelischen Militärfahrzeugen aus der Region Bajada in das weiter südlich gelegene Tair Harfa zurück, nachdem die Hisbollah die Panzer zerstört hatte.

Die NNA berichtete auch von einer "Beschleunigung der israelischen Bodeneinsätze in der grenznahen Stadt Chiam" nach "schwierigen" Kämpfen in der Nacht.

Die Hisbollah feuerte eigenen Angaben zufolge zudem vier Raketensalven auf östlich von Chiam stationierte israelische Truppen ab. Israel betrachte Chiam als Einfallstor, das "ein schnelles Vordringen auf dem Landweg erleichtert", berichtete die NNA weiter.

Nach dem Großangriff der verbündeten islamistischen Palästinenserorganisation Hamas auf Israel vom 7. Oktober 2023 hatte die Hisbollah mit regelmäßigen Raketenangriffen vom Libanon aus eine zweite Front gegen Israel eröffnet. Infolge der permanenten Angriffe wurden rund 60.000 Menschen im Norden Israels aus ihren Häusern vertrieben. Als Reaktion beschoss Israel seinerseits Hisbollah-Ziele im Nachbarland.

Seit September hat die israelische Armee ihre Angriffe auf Hisbollah-Ziele im Libanon deutlich verstärkt. Zudem startete sie Ende September Bodeneinsätze gegen Stellungen der Miliz im Südlibanon. Jüngsten Angaben des libanesischen Gesundheitsministeriums zufolge wurden seit Oktober 2023 mindestens 3750 Menschen im Libanon getötet, die meisten davon seit diesem September.

U.Paccione--PV

Empfohlen

Regierung und Opposition in Venezuela beginnen offiziellen Dialog - ohne Machado

Regierung und Opposition in Venezuela haben offiziell mit einem von den USA vermittelten Dialog begonnen - allerdings ohne Friedensnobelpreisträgerin María Corina Machado. Bei den Gesprächen solle es um die Stärkung der Demokratie und die Garantie politischer Rechte gehen, hieß es am Donnerstag beim Zusammentreffen beider Seiten. Zudem solle gemeinsam über das weitere Vorgehen nach dem schweren Doppel-Erdbeben gehen, bei dem Ende Juni mehr als 6000 Menschen getötet wurden.

USA wollen bei Visa-Anträgen offenbar Online-Aktivitäten noch stärker überprüfen

Die Regierung von US-Präsident Donald Trump will bei der Visa-Vergabe die Überprüfung der Online-Aktivitäten von Antragstellern offenbar ausweiten. Die Überprüfung von Instagram-Konten und ähnlicher Netzwerke solle auf weitere Visa-Kategorien ausgedehnt werden, unter anderem auf ausländische Journalisten, berichtete "The Daily Signal". Die Sprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, teilte am Donnerstag auf ihrem X-Konto den entsprechenden Artikel - ohne ihn explizit zu bestätigen.

Röwekamp: Innenministerium muss zentral für Drohnenabwehr zuständig sein

Nach dem Fund einer Sprengstoff-Drohne am Leipziger Flughafen hat der Vorsitzende des Verteidigungsausschusses im Bundestag, Thomas Röwekamp (CDU), eine Zentralisierung der Zuständigkeit für die Drohnen-Abwehr beim Bundesinnenministerium gefordert. Die bisher zu Leipzig vorliegenden Erkenntnisse "bestätigen die Dringlichkeit, auf die Bedrohung ziviler Infrastruktur durch Drohnen schnell neue Antworten zu finden", sagte er dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (Freitagsausgaben). "Wir brauchen eine zentrale Zuständigkeit statt einer Vielzahl föderaler Luftsicherheitsbehörden."

Trump unternimmt neuen Vorstoß im Streit um US-Staatsbürgerschaft

Ungeachtet seiner krachenden Niederlage vor dem Obersten Gerichtshof in der Frage der US-Staatsbürgerschaft hat US-Präsident Donald Trump in dem Streit einen weiteren Vorstoß unternommen. Er unterzeichnete am Donnerstag ein Dekret, mit dem der sogenannte "Geburtstourismus" verhindert werden soll. Seinen Angaben zufolge kommen unzählige ausländische Frauen als Touristinnen "getarnt" bewusst zum Entbinden in die USA, damit ihr Kind die US-Staatsbürgerschaft erhält. Dies werde nun nicht mehr möglich sein.

Textgröße ändern: