Pallade Veneta - Rekordmonat für die Grünen: Über 20.000 neue Mitgliedsanträge seit Ampel-Aus 

Rekordmonat für die Grünen: Über 20.000 neue Mitgliedsanträge seit Ampel-Aus 


Rekordmonat für die Grünen: Über 20.000 neue Mitgliedsanträge seit Ampel-Aus 
Rekordmonat für die Grünen: Über 20.000 neue Mitgliedsanträge seit Ampel-Aus  / Foto: Daniel ROLAND - AFP/Archiv

Seit dem Ampel-Aus vor gut drei Wochen verzeichnen die großen Parteien einen Zulauf von Mitgliedern - vor allem für die Grünen ist der November ein Rekordmonat. Bei der Partei gingen seit dem Bruch der Regierungskoalition mehr als 20.000 Mitgliedsanträge ein, wie eine am Freitag veröffentlichte Abfrage des "Handelsblatt" ergab. Die politische Bundesgeschäftsführerin der Grünen, Pegah Edalatian, sprach von einem "großartigen Rückenwind".

Textgröße ändern:

Mit 4860 Mitgliedsanträgen seit dem Ende der 'Ampel' liegt die Linkspartei an zweiter Stelle. Die SPD und die FDP zählen aktuell nur die Zahl der Online-Mitgliedsanträge: Die Sozialdemokraten beziffern sie dem Bericht zufolge auf 2500, die FDP meldete Mitte November 2000.

Bei der CDU sind nach eigener Aussage bundesweit mehr als 1000 Anträge auf Mitgliedschaft eingegangen. Die meisten Neueintritte würden aber dezentral in den Kreisverbänden erfasst. Abschließende Zahlen zu den Mitgliedern der Parteien werden ab Dezember veröffentlicht, wenn die Parteien Bilanz ziehen und Neumitglieder und Austritte miteinander verrechnen.

CDU/CSU und SPD hatten Ende 2023 jeweils mehr als 360.000 Mitglieder. Allerdings sinken die Mitgliedszahlen der beiden Volksparteien seit Jahren. Auf dem dritten Platz folgen die Grünen mit mehr als 150.000 Mitgliedern.

N.Tartaglione--PV

Empfohlen

Höhere Trassenpreise: Länder drohen mit Klage

Die Verkehrsminister der Länder haben mit einer Klage gegen die neuen Trassenpreise gedroht, sollte der Bund nicht die Mehrkosten für die plötzlich deutlich erhöhte Schienenmaut übernehmen. "Wir senden heute gemeinsam ein Signal der Geschlossenheit: Die massiven Trassenpreissteigerungen sind so nicht akzeptabel", erklärte Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter nach einer digitalen Verkehrsministerkonferenz. "Da der Bund bisher nicht bereit ist, die Mehrkosten auszugleichen, sind die Länder bei weiterer Weigerung des Bundes gezwungen zu klagen."

Mindestens 38 Soldaten bei Angriffen im Jemen getötet - Huthis reklamieren Attacke

Bei Drohnen- und Raketenangriffen der pro-iranischen Huthis im Jemen sind am Donnerstag nach Angaben von Medizinern mindestens 38 Regierungssoldaten getötet worden. Die Huthis reklamierten die Attacken für sich, einem jemenitischen Militärvertreter zufolge richteten sie sich gegen Armeelager im Zentrum des Landes und nahe der Grenze zu Saudi-Arabien.

Nach Ausweisung von Journalistin: Russland wirft Frankreich "politische Verfolgung" vor

Nach der Ausweisung der Kreml-treuen Journalistin Xenia Fedorova aus Frankreich hat Moskau Paris eine "politische Verfolgung" von Medienschaffenden vorgeworfen. "Jede abweichende Meinung wird als russische Propaganda bezeichnet, worauf Versuche folgen, Journalisten und ganze Medien zu vertreiben", sagte der stellvertretende Sprecher des russischen Außenministeriums, Alexej Fadejew, am Donnerstag. Es gebe in Frankreich eine "Zensur von Meinungen, die nicht der offiziellen Linie entsprechen".

Iran-Krieg: Berichte über US-Munitionsknappheit - Pakistan will neue Gespräche

Im Krieg gegen den Iran haben die US-Streitkräfte Medienberichten zufolge große Teile ihrer Munitionsvorräte verschossen. Ein Mangel an Raketen habe US-Präsident Donald Trump von weiteren Angriffen abgehalten, schrieb etwa die "Washington Post". Trump wies die Berichte am Donnerstag zurück und drohte den Journalisten mit langen Haftstrafen. Nachdem sich der Iran und Oman auf eine neue Route durch die Straße von Hormus geeinigt hatten, hofft Vermittler Pakistan unterdessen auf neue Verhandlungen zwischen Washington und Teheran.

Textgröße ändern: