Pallade Veneta - Selenskyj dankt Scholz und Deutschland für anhaltende Unterstützung

Selenskyj dankt Scholz und Deutschland für anhaltende Unterstützung


Selenskyj dankt Scholz und Deutschland für anhaltende Unterstützung
Selenskyj dankt Scholz und Deutschland für anhaltende Unterstützung / Foto: Anatolii STEPANOV - AFP

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat sich nach dem Besuch von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) in Kiew ausdrücklich für die deutsche Unterstützung im Kampf gegen die russischen Invasionstruppen bedankt. "Olaf, ich möchte dir persönlich danken", sagte Selenskyj am Montag in seiner abendlichen Videoansprache. "Danke, Deutschland", fügte er hinzu. Er sei dankbar, dass Deutschland "so fest an unserer Seite steht". In Europa sei Deutschland "mit fast 30 Milliarden Euro die Nummer eins bei der Hilfe für die Ukraine", sagte Selenskyj.

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Scholz hatte der Ukraine bei seinem zweiten Besuch in Kiew seit Beginn des russischen Angriffskriegs am Montag Deutschlands anhaltende Unterstützung zugesichert. Er sagte Kiew weitere Rüstungsgüter mit einem Wert von 650 Millionen Euro zu, die noch im Dezember geliefert werden sollen.

Nach Angaben der Bundesregierung handelt es sich dabei um Lieferungen, die großenteils bereits im Oktober angekündigt worden waren. Deutschland will der Ukraine demnach unter anderem Panzer, Luftabwehrsysteme und Drohnen bereitstellen.

Für die Ukraine sei es "von entscheidender Bedeutung, dass der Umfang der deutschen Unterstützung in Zukunft nicht abnimmt", sagte Selenskyj in seiner Videobotschaft. Dies wäre das "wichtigste Signal" an alle Partner der Ukraine.

Bei dem Treffen mit Scholz in Kiew hatte der ukrainische Präsident seine Bitte um die Lieferung deutscher Taurus-Marschflugkörper bekräftigt. Diese könnten helfen, mehr militärische Ziele in Russland zu treffen, sagte er.

Die Taurus-Debatte war wieder aufgeflammt, nachdem die USA der Ukraine vor zwei Wochen die Erlaubnis erteilt hatten, US-Raketen vom Typ ATACMS gegen Ziele auch im russischen Hinterland einzusetzen. Die Taurus-Marschflugkörper haben eine noch größere Reichweite als die ATACMS. Scholz lehnt eine Lieferung von Waffen großer Reichweite aber aus Furcht vor einer Eskalation des Krieges weiterhin ab.

R.Lagomarsino--PV

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