Pallade Veneta - HTS-Chef al-Dscholani besucht berühmte Umayyaden-Moschee in Damaskus

HTS-Chef al-Dscholani besucht berühmte Umayyaden-Moschee in Damaskus


HTS-Chef al-Dscholani besucht berühmte Umayyaden-Moschee in Damaskus
HTS-Chef al-Dscholani besucht berühmte Umayyaden-Moschee in Damaskus / Foto: Aref TAMMAWI - AFP

Nach der Eroberung von Damaskus durch islamistische Kämpfer hat deren Anführer Abu Mohammed al-Dscholani die berühmte Umayyaden-Moschee in der syrischen Hauptstadt besucht. Dies berichtete ein Korrespondent der Nachrichtenagentur AFP.

Textgröße ändern:

Der Chef der islamistischen Miliz Hajat Tahrir al-Scham (HTS) hielt laut einem von seinen Kämpfern verbreiteten Video zudem an der Moschee eine Rede, die Menge rief derweil "Allahu Akbar" (Gott ist groß). Beim Betreten der Moschee wurde al-Dscholani demnach gefeiert.

Der HTS-Chef war am Sonntag in Damaskus eingetroffen, nachdem seine Kämpfer die syrische Hauptstadt zuvor erobert hatten. Der seit Jahrzehnten herrschende Machthaber Baschar al-Assad wurde gestürzt und floh außer Landes.

Bei seiner Ankunft in Damaskus hatte sich al-Dscholani nach HTS-Angaben "niedergekniet und den Boden geküsst". Sowohl bei dem Video vom Moschee-Besuch als auch bei den Angaben zur Ankunft ihres Anführers in Damaskus nutzte die HTS dessen bürgerlichen Namen Ahmed al-Scharaa.

A.Rispoli--PV

Empfohlen

Trump-Hubschrauber über Washington womöglich Passagierflugzeug zu nahe gekommen

Ein US-Militärhubschrauber mit Präsident Donald Trump an Bord ist womöglich über Washington einem Passagierflugzeug zu nahe gekommen. Die Transportsicherheitsbehörde erklärte am Mittwoch, sie untersuche einen Vorfall, "bei dem der vorgeschriebene Sicherheitsabstand zwischen der 'Marine One' und einem vom Washington National Airport (DCA) gestarteten Passagierflugzeug unterschritten worden sein soll". Das Weiße Haus betonte, der Präsident habe sich zu keinem Zeitpunkt in Gefahr befunden.

Urteil in Prozess um tödlichen Autoanschlag auf Verdi-Demonstration in München

Im Prozess um den tödlichen Autoanschlag auf eine Demonstration der Gewerkschaft Verdi in München soll am Donnerstag (11.30 Uhr) das Urteil gesprochen werden. Die Bundesanwaltschaft wirft dem aus Afghanistan stammenden Farhad N. in dem vor dem Münchner Oberlandesgericht geführten Verfahren vor, im Februar vergangenen Jahres kurz vor der Bundestagswahl mit einem Auto von hinten in die Demonstration gefahren zu sein und dabei eine 37 Jahre alte Mutter mit ihrem zwei Jahre alten Kind getötet zu haben.

Steinmeier-Nachfolge: Özdemir spricht sich für eine Frau aus

Baden-Württembergs Ministerpräsident Cem Özdemir (Grüne) hat sich für eine Frau als Nachfolgerin von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ausgesprochen. "Nach zwölf Männern im Amt des Bundespräsidenten fände ich es ein starkes und wichtiges Zeichen, wenn Deutschland erstmals eine Bundespräsidentin bekäme", sagte Özdemir den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Donnerstagsausgaben). "Es gibt in unserem Land so viele herausragende Frauen, die die Erfahrung, die Autorität und die verbindende Kraft für dieses Amt mitbringen."

US-Kriegsschiffe der neuen "Trump"-Klasse könnten 275 Milliarden Dollar kosten

Die von US-Präsident Donald Trump geplanten und nach ihm benannten neuen Kriegsschiffe für die Armee könnten 275 Milliarden Dollar (rund 238 Milliarden Euro) kosten. Das teilte die Behörde CBO am Mittwoch mit, die den US-Kongress in Haushalts- und Wirtschaftsfragen berät. Die Schiffe der "Trump"-Klasse wären somit die teuersten US-Kriegsschiffe aller Zeiten.

Textgröße ändern: