Pallade Veneta - Trump: US-Hilfen für Ukraine werden "wahrscheinlich" gekürzt

Trump: US-Hilfen für Ukraine werden "wahrscheinlich" gekürzt


Trump: US-Hilfen für Ukraine werden "wahrscheinlich" gekürzt
Trump: US-Hilfen für Ukraine werden "wahrscheinlich" gekürzt / Foto: Ludovic MARIN - POOL/AFP

Die Ukraine muss sich nach dem Amtsantritt des designierten US-Präsidenten Donald Trump auf eine Kürzung der US-Hilfen einstellen. In einem am Sonntag ausgestrahlten Interview mit dem Sender NBC bezeichnete es der Republikaner als "wahrscheinlich", dass die USA die Hilfen für das Land reduzieren werden. Auf die Frage, ob seine Regierung bei der Unterstützung für die Ukraine Einschnitte vornehmen werde, antwortete Trump: "Möglicherweise. Ja, wahrscheinlich, sicherlich."

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Die USA sind der wichtigste Unterstützer der Ukraine im Abwehrkrieg gegen Russland. Das Interview mit NBC wurde am Freitag geführt, also einen Tag bevor Trump am Samstag mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj in Paris zusammentraf.

Nach dem Gespräch in Paris hatte Trump in seinem Onlinedienst Truth Social eine "unverzügliche Waffenruhe" gefordert und an Kiew und Moskau appelliert, Verhandlungen aufzunehmen. "Selenskyj und die Ukraine würden gerne einen Deal machen und den Wahnsinn beenden", erklärte Trump. Sollte der Krieg fortgeführt werden, "kann es zu etwas viel Größerem und viel Schlimmeren werden".

Trump hatte sich im Wahlkampf ablehnend zu den Milliardenhilfen für die Ukraine geäußert und erklärt, er werde im Falle eines Wahlsieges den Krieg noch vor seinem Amtsantritt am 20. Januar binnen eines Tages beenden. Der von ihm angestrebte Deal mit Russland könnte nach Einschätzung von Kritikern dazu führen, dass die Ukraine gezwungen wird, eine Reihe der von Russland besetzten Gebiete aufzugeben.

F.Amato--PV

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