Pallade Veneta - US-Magazin "Time" kürt Donald Trump zur Persönlichkeit des Jahres 2024

US-Magazin "Time" kürt Donald Trump zur Persönlichkeit des Jahres 2024


US-Magazin "Time" kürt Donald Trump zur Persönlichkeit des Jahres 2024
US-Magazin "Time" kürt Donald Trump zur Persönlichkeit des Jahres 2024 / Foto: ROBERTO SCHMIDT - AFP

Der künftige US-Präsident Donald Trump ist vom US-Magazin "Time" zur Persönlichkeit des Jahres 2024 gekürt worden. Dem 78-jährigen Republikaner sei bei der Präsidentschaftswahl ein "Comeback von historischem Ausmaß" gelungen, schrieb das Magazin am Donnerstag zur Begründung. Der Rechtspopulist treibe eine beispiellose politische Neuausrichtung voran, indem er die "US-Präsidentschaft umgestaltet und Amerikas Rolle in der Welt verändert", hieß es in einer Mitteilung des Magazins.

Textgröße ändern:

Trump hatte bei der Wahl am 5. November nach einem äußerst aggressiv geführten Wahlkampf über die demokratische Kandidatin Kamala Harris gesiegt. Der Immobilienunternehmer tritt am 20. Januar seine zweite Amtszeit an, nachdem er bereits von 2017 bis 2021 im Weißen Haus regierte. Auch nach seinem ersten Wahlsieg 2016 wurde Trump von dem Magazin als Persönlichkeit des Jahres ausgewählt.

"Time" vergibt diesen Titel seit 1927. Er geht an Menschen, welche die Nachrichten im Laufe des Jahres am stärksten beeinflussten. Im vergangenen Jahr ging der Titel an die Pop-Sängerin Taylor Swift, davor an den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj.

E.M.Filippelli--PV

Empfohlen

Steinmeier-Nachfolge: Özdemir spricht sich für eine Frau aus

Baden-Württembergs Ministerpräsident Cem Özdemir (Grüne) hat sich für eine Frau als Nachfolgerin von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ausgesprochen. "Nach zwölf Männern im Amt des Bundespräsidenten fände ich es ein starkes und wichtiges Zeichen, wenn Deutschland erstmals eine Bundespräsidentin bekäme", sagte Özdemir den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Donnerstagsausgaben). "Es gibt in unserem Land so viele herausragende Frauen, die die Erfahrung, die Autorität und die verbindende Kraft für dieses Amt mitbringen."

US-Kriegsschiffe der neuen "Trump"-Klasse könnten 275 Milliarden Dollar kosten

Die von US-Präsident Donald Trump geplanten und nach ihm benannten neuen Kriegsschiffe für die Armee könnten 275 Milliarden Dollar (rund 238 Milliarden Euro) kosten. Das teilte die Behörde CBO am Mittwoch mit, die den US-Kongress in Haushalts- und Wirtschaftsfragen berät. Die Schiffe der "Trump"-Klasse wären somit die teuersten US-Kriegsschiffe aller Zeiten.

Dobrindt: Drohnen-Vorfall in Leipzig ist "neue Gefahrenqualität"

Der Fund einer Drohne mit mutmaßlicher Sprengvorrichtung am Leipziger Flughafen stellt nach den Worten von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) "eine neue Gefahrenqualität" dar. Es sei seine Einschätzung, "dass wir es hier mit einem hybriden Anschlagsszenario zu tun haben", sagte Dobrindt am Mittwochabend am Flughafen Leipzig/Halle. Dass eine Drohne "bewaffnet mit Sprengstoff sich hier auf einem Flughafengelände befindet, das ist ein neues Bedrohungsszenario".

Netanjahu stellt sich gegen US-Plan zum Gazastreifen - Armeechef: Gehen "proaktiv" vor

Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu hat sich gegen den Plan von US-Präsident Donald Trump zur Entwaffnung der islamistischen Hamas im Gazastreifen gestellt. "Wir haben nicht zugestimmt, es ist nicht unser Entwurf", sagte Netanjahu in einem in der Nacht zu Mittwoch veröffentlichten Online-Video. Israels Armeechef Ejal Samir bekräftigte, dass die Streitkräfte des Landes weiterhin "proaktiv" im Gazastreifen vorgehen würden. Die Verantwortlichen für den Hamas-Großangriff vom 7. Oktober 2023 würden "weiter aufgespürt".

Textgröße ändern: