Pallade Veneta - "Weiter so ist keine Option": CDU und CSU beschließen gemeinsames Wahlprogramm

"Weiter so ist keine Option": CDU und CSU beschließen gemeinsames Wahlprogramm


"Weiter so ist keine Option": CDU und CSU beschließen gemeinsames Wahlprogramm
"Weiter so ist keine Option": CDU und CSU beschließen gemeinsames Wahlprogramm / Foto: Tobias SCHWARZ - AFP/Archiv

CDU und CSU haben ihr Wahlprogramm beschlossen. Es sei bei einer gemeinsamen Vorstandssitzung einstimmig verabschiedet worden, sagte Unions-Kanzlerkandidat Friedrich Merz (CSU) am Dienstag in Berlin. Das Programm sei ein "Gegenentwurf zur Ampel-Regierung", ein Weiter so sei auch angesichts der Wirtschaftslage "keine Option". Nach drei Jahren in der Opposition seien CDU und CSU "bereit und in der Lage, die Regierungsverantwortung in Deutschland wieder zu übernehmen".

Textgröße ändern:

CSU-Chef Markus Söder sagte, die Ampel-Regierung hinterlasse wirtschaftlich und politisch einen "Scherbenhaufen". Deshalb brauche es einen Politikwechsel. "Wir wollen ganz klar als Union den Führungsanspruch stellen, unser Land aus der Krise zu führen." Merz sei der richtige Kandidat, um Bundeskanzler zu werden.

Das 79-seitigen Wahlprogramms trägt den Titel "Politikwechsel für Deutschland". Es sieht milliardenschwere Steuererleichterungen, einen harten Kurs in der Migrationspolitik und den Ersatz des Bürgergelds durch eine neue Grundsicherung mit verschärften Sanktionsmöglichkeiten vor.

Die Union habe "zu neuer Geschlossenheit gefunden", betonte Merz, nachdem es zwischen CDU und CSU im Vorfeld der letzten Bundestagswahl von 2021 einen monatelangen Streit um die Kanzlerkandidatur gegeben hatte. "Ich verspreche nicht, dass alles sofort besser wird", sagte er aber auch. So werde die geplante Absenkung der Unternehmenssteuer auf 25 Prozent voraussichtlich "in drei bis vier Schritten umgesetzt", sagte Merz. Er werde aber alles dafür tun, "um unser Land Stück für Stück wieder nach vorne zu bringen."

M.Romero--PV

Empfohlen

US-Bundesstaat Michigan: Linker Demokrat El-Sayed gewinnt Senats-Vorwahl

Der linke Flügel der US-Demokraten ist erneut gestärkt aus einer Kongress-Vorwahl hervorgegangen. Im nördlichen Bundesstaat Michigan setzte sich am Mittwoch der Mediziner Abdul El-Sayed gegen die Kandidatin des Partei-Establishments durch, die Kongressabgeordnete Haley Stevens. El-Sayed rief die Demokraten auf, nun geschlossen gegen den "historisch korrupten" Präsidenten Donald Trump und seine Republikaner zu kämpfen. Trump schmähte El-Sayed seinerseits als "kommunistischen Loser".

Teheran: Iran und Oman einigen sich auf neue Route durch Straße von Hormus

Der Iran und der Oman haben sich nach Angaben aus Teheran auf eine neue Route durch die Straße von Hormus verständigt. Beide Seiten hätten sich auf die "geografischen Koordinaten" für die Route durch die Meerenge geeinigt, sagte der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Esmaeil Bakaei, am Mittwoch nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Irna.

US-Bundesstaat Michigan: Linker Demokrat gewinnt Senats-Vorwahl

Der linke Flügel der US-Demokraten ist erneut gestärkt aus einer Kongress-Vorwahl hervorgegangen. Im nördlichen Bundesstaat Michigan setzte sich der Mediziner Abdul El-Sayed gegen die Kandidatin des Partei-Establishments durch, die erfahrene Kongressabgeordnete Haley Stevens, wie US-Medien am Mittwoch berichteten. El-Sayed sagte, die Demokraten müssten nun geschlossen dafür kämpfen, dem "historisch korrupten" Präsidenten Donald Trump und seinen Republikanern einen Denkzettel zu verpassen.

Gruppierung Letzte Verteidigungswelle: Haftstrafen für junge Rechtsextremisten

Sieben Mitglieder und ein Unterstützer der für Anschläge verantwortlichen rechtsextremistischen Gruppierung Letzte Verteidigungswelle sind in Hamburg zu Haftstrafen von bis zu fünf Jahren verurteilt worden. Das Oberlandesgericht in der Hansestadt sprach die heute 15- bis 22-jährigen Beschuldigten am Mittwoch unter anderem wegen Gründung und Rädelsführerschaft einer terroristischen Vereinigung, versuchten Mordes und versuchter Brandstiftung mit Todesfolge sowie anderer Delikte schuldig. In allen Fällen verhängte es Jugendstrafen.

Textgröße ändern: