Pallade Veneta - Nigel Farage: Reform UK überholt konservative Tories bei Mitglieder-Anzahl

Nigel Farage: Reform UK überholt konservative Tories bei Mitglieder-Anzahl


Nigel Farage: Reform UK überholt konservative Tories bei Mitglieder-Anzahl
Nigel Farage: Reform UK überholt konservative Tories bei Mitglieder-Anzahl / Foto: Adam GRAY - AFP

Die rechtspopulistische britische Partei Reform UK hat die konservativen Tories eigenen Angaben zufolge bei der Anzahl der Parteimitglieder überholt. "Die jüngste politische Partei Großbritanniens hat soeben die älteste politische Partei der Welt überholt", schrieb der Partei-Vorsitzende und Brexit-Verfechter Nigel Farage am Donnerstag im Onlinedienst X, wo er von einem "historischen Moment" sprach. "Reform UK ist jetzt die wahre Opposition", erklärte der 60 Jahre alte Rechtspopulist.

Textgröße ändern:

Laut einem Online-Zähler auf der Website der Partei haben mehr als 133.000 Menschen ein Parteibuch bei Reform UK erhalten - die Konservativen haben demnach 131.680 Mitglieder.

Die einwanderungsfeindliche Partei Reform UK hatte bei der Parlamentswahl im Juli mehr als 14 Prozent der Stimmen erhalten und war damit - nach mehreren gescheiterten Versuchen - erstmals ins Parlament eingezogen. Reform UK verfügt seitdem über fünf von 650 Sitzen im Unterhaus.

Die Tories erlebten ihrerseits die größte Niederlage ihrer Geschichte und verteidigten nur 121 Parlamentssitze. Anfang November war Kemi Badenoch neue Parteivorsitzende geworden. Als erste schwarze Frau in einem solchen Amt in Großbritannien versprach die sich selbst als "Anti-Woke" bezeichnende Badenoch, sie wolle für einen "echten Konservatismus" und eine strenge Einwanderungspolitik eintreten.

Medienberichten zufolge will der US-Milliardär Elon Musk bis zu 100 Millionen Dollar (rund 95 Millionen Euro) an Reform UK spenden. Farage hatte vergangenen Woche erklärt, er sei in Gesprächen mit Musk wegen möglicher Parteispenden, nannte jedoch keinen Betrag. Bei einem Treffen mit dem Eigentümer des Onlinedienstes X am Wohnsitz des designierten US-Präsidenten Donald Trumps in Florida sei "die Frage des Geldes diskutiert" worden. Es werde in dieser Hinsicht "noch Verhandlungen geben", schrieb Farage in der britischen Zeitung "Telegraph".

A.Graziadei--PV

Empfohlen

Nordkorea will wegen Aufrüstung Japans "zusätzliche militärische Optionen" schaffen

Nach der Bekanntgabe japanischer Pläne für einen Ausbau der Armee will Nordkorea nach eigenen Angaben "zusätzliche militärische Optionen" schaffen. Die einflussreiche Schwester des nordkoreanischen Machthabers Kim Jong Un, Kim Yo Jong, warf Japan nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur KCNA vom Mittwoch die "Verwandlung in einen Kriegsstaat" vor. "Wir werden niemals ein passiver Zuschauer der militärischen Entwicklung Japans bleiben, die eine ernste Bedrohung darstellen könnte", erklärte sie demnach.

Behörden: 15 Tote und dutzende Verletzte bei russischen Angriffen auf Region Kiew

Bei russischen Angriffen auf die Region Kiew sind nach Behördenangaben mindestens 15 Menschen getötet und dutzende weitere verletzt worden. 14 Zivilisten seien in der Nacht zum Mittwoch in der Gegend um die ukrainische Hauptstadt getötet worden, erklärte der Leiter der regionalen Militärverwaltung, Tymur Tkatschenko, im Onlinedienst Telegram. Mehr als 20 Menschen wurden laut Behörden im Umland verletzt.

Trump: Iran muss Hormus-Straße "sehr bald" öffnen oder wird "sehr hart getroffen"

US-Präsident Donald Trump hat der Führung in Teheran erneut ein Ultimatum gestellt: Entweder der Iran öffne die Straße von Hormus "sehr bald" oder werde "sehr hart getroffen", sagte Trump am Dienstag dem Fernsehsender Fox News. Zugleich betonte er, dass es derzeit "gute Gespräche" mit Teheran gebe.

Behörden: Zwei Tote und dutzende Verletzte bei russischen Angriffen auf Region Kiew

Bei neuen russischen Angriffen auf die Region Kiew sind nach Behördenangaben mindestens zwei Menschen getötet und dutzende weitere verletzt worden. Reporter der Nachrichtenagentur AFP berichteten in der Nacht zum Mittwoch von mehreren heftigen Explosionen in der ukrainischen Hauptstadt. Nach Angaben der Militärverwaltung wurden Wohnhäuser und Lagerhallen beschädigt.

Textgröße ändern: