Pallade Veneta - Italien meldet pro-russische Hackerangriffe auf Infrastruktur- und Regierungs-Websites

Italien meldet pro-russische Hackerangriffe auf Infrastruktur- und Regierungs-Websites


Italien meldet pro-russische Hackerangriffe auf Infrastruktur- und Regierungs-Websites
Italien meldet pro-russische Hackerangriffe auf Infrastruktur- und Regierungs-Websites / Foto: THOMAS SAMSON - AFP/Archiv

Die italienische Polizei ermittelt nach eigenen Angaben wegen mutmaßlich pro-russischer Hackerangriffe auf Websites des Außenministeriums und der Mailänder Flughäfen. Neben dem Ministerium und den Flughäfen Mailand-Linate und Malpensa seien auch die Verkehrssysteme von Sienna und Turin gehackt worden, erklärte die Polizei am Samstag.

Textgröße ändern:

Außenminister Antonio Tajani zufolge ist es der dritte Hackerangriff auf das Außenministerim binnen drei Tagen. "Der heutige Angriff ist mit Sicherheit russischen Ursprungs", sagte Tajani. Der Minister ordnete nach eigenen Worten die Gründung einer neuen Abteilung für Cybersicherheit und Künstliche Intelligenz innerhalb des Ministeriums an. Zudem würden die Sicherheitsvorkehrungen für die italienischen Botschaften verschräft.

Die pro-russische Hackergruppe NoName057(16) beanspruchte die Cyberangriffe laut Polizei im Onlinedienst Telegram für sich. Die Gruppe greift immer wieder Behörden und strategisch wichtige Einrichtungen in Nato-Mitgliedsländern an, welche die Ukraine in dem Verteidigungskrieg gegen Russland unterstützen.

"Wir registrieren seit drei Tagen Angriffe dieser Art auf Infrastrukturen und Ministerien", sagte Post-Polizeichef Ivano Gabrielli der Nachrichtenagentur Adnkronos. Derartige Attacken würden "zyklisch" von Gruppen ausgeführt, die den russischen Angriffskrieg in der Ukraine unterstützen.

H.Ercolani--PV

Empfohlen

Trump: Iran muss Hormus-Straße "sehr bald" öffnen oder wird "sehr hart getroffen"

US-Präsident Donald Trump hat der Führung in Teheran erneut ein Ultimatum gestellt: Entweder der Iran öffne die Straße von Hormus "sehr bald" oder werde "sehr hart getroffen", sagte Trump am Dienstag dem Fernsehsender Fox News. Zugleich betonte er, dass es derzeit "gute Gespräche" mit Teheran gebe.

Behörden: Zwei Tote und dutzende Verletzte bei russischen Angriffen auf Region Kiew

Bei neuen russischen Angriffen auf die Region Kiew sind nach Behördenangaben mindestens zwei Menschen getötet und dutzende weitere verletzt worden. Reporter der Nachrichtenagentur AFP berichteten in der Nacht zum Mittwoch von mehreren heftigen Explosionen in der ukrainischen Hauptstadt. Nach Angaben der Militärverwaltung wurden Wohnhäuser und Lagerhallen beschädigt.

Urteil in Prozess um rechte Gruppe Letzte Verteidigungswelle in Hamburg erwartet

Im Prozess gegen acht mutmaßliche Mitglieder und Unterstützer der rechtsextremistischen Gruppe Letzte Verteidigungswelle verkündet das Oberlandesgericht in Hamburg am Mittwoch (12.30 Uhr) das Urteil. Die teils noch minderjährigen Beschuldigten sind unter anderem wegen versuchten Mordes und Mitgliedschaft in einer terroristischen Organisation angeklagt.

Möglicher neuer Zivildienst: ASB und DRK stellen konkrete Forderungen

Angesichts der Diskussion um einen möglichen neuen Zivildienst haben der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) und das Deutsche Rote Kreuz (DRK) konkrete Forderungen formuliert. "Ein Zivildienst müsste mindestens neun, besser zwölf Monate lang sein, damit die jungen Menschen auch die Chance haben, etwas zu lernen und eine Verbindung zu ihrer Aufgabe herzustellen", sagte der ASB-Bundesvorsitzende Knut Fleckenstein den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Mittwochsausgaben).

Textgröße ändern: