Pallade Veneta - Ukrainischer Außenminister plädiert in Syrien für "Beseitigung" von russischem Einfluss

Ukrainischer Außenminister plädiert in Syrien für "Beseitigung" von russischem Einfluss


Ukrainischer Außenminister plädiert in Syrien für "Beseitigung" von russischem Einfluss
Ukrainischer Außenminister plädiert in Syrien für "Beseitigung" von russischem Einfluss / Foto: Bakr ALKASEM - AFP

Der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha hat sich bei einem Besuch in Syrien für eine "Beseitigung" des russischen Einflusses im Land ausgesprochen. Sein Land sei "überzeugt", dass "die Beseitigung der russischen Präsenz in Syrien zur Stabilität nicht nur des syrischen Staates, sondern des gesamten Nahen Ostens und Afrikas beitragen wird", sagte Sybiha am Montag nach einem Treffen mit dem neuen syrischen Machthaber Ahmad al-Scharaa in Damaskus.

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Sybiha sagte bei der gemeinsamen Pressekonferenz mit dem neuen syrischen Außenminister Assaad al-Schibani weiter, das syrische wie das ukrainische Volk hätten in den vergangenen Jahren stark unter den "kriminellen Regimes Russlands und des Iran" gelitten. Er hoffe, dass "das neue Syrien ein Staat sein wird, der das Völkerrecht achten wird, einschließlich der territorialen Integrität und Souveränität der Ukraine".

Unter dem am 8. Dezember gestürzten Machthaber Baschar al-Assad war Syrien ein enger Verbündeter Russlands. Die Ukraine hatte 2022 ihre diplomatischen Beziehungen zu Syrien abgebrochen, nachdem die Assad-Regierung die 2014 erfolgte russische Annexion der ukrainischen Halbinsel Krim anerkannt hatte.

Russland betreibt in Syrien noch mehrere Militärstützpunkte. Am Sonntag hatte der neue Machthaber al-Schaara sich in einem Fernsehinterview gegen einen vollständigen Rückzug Russlands aus Syrien ausgeprochen. Beide Länder teilten "tiefe strategische Interessen", seine Regierung wolle "nicht, dass Russland Syrien so verlässt, wie einige sich das wünschen", fügte al-Schaara an.

Der ukrainische Außenminister Sybiha sagte am Montag in Damaskus, eine Anerkennung der territorialen Integrität der Ukraine durch die neuen syrischen Machthaber werde auch den Weg für eine "Wiederaufnahme der diplomatischen Beziehungen" zu Syrien freimachen. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte am Sonntag eine erste Hilfslieferung nach Syrien bekanntgegeben. Die 500 Tonnen Weizenmehl sollen am Dienstag dort eintreffen.

Der syrische Außenminister al-Schibani sagte nach seinem Treffen mit seinem ukrainischen Kollegen, es werde zwischen Syrien und der Ukraine "strategische Partnerschaften" auf politischer, wirtschaftlicher und sozialer Ebene geben. Zudem wolle Damaskus "Forschungsabkommen" mit der Ukraine wiederaufnehmen.

A.dCosmo--PV

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